Öffentliche Vorträge in Bad Münstereifel


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2020

Das Max-Planck-Institut für Radioastronomie bietet in Zusammenarbeit mit der Kurverwaltung jedes Jahr eine öffentliche Vortragsreihe in Bad Münstereifel an. Die Vorträge finden zwischen April und November statt, einmal pro Monat jeweils an einem Mittwoch (meist der 1. Mittwoch im Monat). Sie beginnen um 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Die Vorträge werden im Rats- und Bürgersaal im 1. Stock des Rathauses von Bad Münstereifel (Marktstrasse 15) durchgeführt.

Der ursprünglich für Mittwoch, 8. April 2020, vorgesehene Vortrag von Silke Britzen wird auf Mittwoch, 2. Dezember 2020, verschoben.

Mittwoch, 6. Mai 2020 Priv.-Doz. Dr. Jürgen Kerp, AIfA Bonn
Astronomie und Klima
Mittwoch, 10. Juni 2020 Prof. Dr. Uli Klein, AIfA Bonn Die fünf Säulen des Urknalls
Mittwoch, 1. Juli 2020 Dr. Axel Weiß, MPIfR Bonn
Galaxien im jungen Universum
Mittwoch, 5. August 2020 Dr. Laura Spitler, MPIfR Bonn Fast Radio Bursts – Kurzzeit-Radioblitze am Himmel
Mittwoch, 9. September 2020 Dr. Norbert Junkes, MPIfR Bonn Sternbild Orion: wann wird Betelgeuze zur Supernova?
Mittwoch, 7. Oktober 2020 Dr. Rainer Beck, MPIfR Bonn
Die Andromeda-Galaxie M31, unser großer kosmischer Nachbar
Mittwoch, 4. November 2020 Prof. Dr. Eduardo Ros, MPIfR Bonn
Neue Nachrichten vom Event-Horizon-Teleskop    
Mittwoch, 2. Dezember 2020 Priv.-Doz. Dr. Silke Britzen, MPIfR Bonn
Das Neutrino aus der Jetschleuder

Astronomie und Klima

Mittwoch, 6. Mai 2020, 19:30 Uhr

Priv.-Doz. Dr. Jürgen Kerp, Argelander-Institut für Astronomie der Universität Bonn

Biographische Angaben:

Priv.-Doz. Dr. Jürgen Kerp hat von 1984 bis 1990 Physik und Astronomie an der Universität Bonn studiert. Von 1990 bis 1991 hat er seine Diplomarbeit am Max-Planck-Institut für Radioastronomie verfertigt, von 1991 bis 1994 am Radioastronomischen Institut der Universität Bonn promoviert. Nach Postdoc-Positionen in Bonn und Garching ist er seit 1998 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Radioastronomischen Institut der Universität Bonn (heute Teilbereich des Argelander-Instituts für Astronomie der Universität Bonn) angestellt. Im Jahr 2004 hat er sich an der Universität Bonn im Fach Astronomie habilitiert. Jürgen Kerp ist Projektleiter von EBHIS, dem Effelsberg-Bonn HI Survey, einer Komplettkartierung des Nordhimmels im Licht des neutralen Wasserstoffs. 


Die fünf Säulen des Urknalls

Mittwoch, 10. Juni 2020, 19:30 Uhr

Prof. Dr. Uli Klein, Argelander-Institut für Astronomie der Universität Bonn

Biographische Angaben:

Prof. Dr. Uli Klein hat von 1972 an Physik an der Universität Bonn studiert und 1977 mit dem Diplom in Physik abgeschlossen (Diplomarbeit: „Kontinuumsbeobachtungen ausgewählter Radioquellen mit der Dual-Beam-Methode“). Er hat 1981 im Fach Astrophysik an der Universität Bonn promoviert (Dissertation: „Thermische und nichtthermische Radiokontinuumsstrahlung von nahen Galaxien“). Von 1981 bis 1984 war er Postdoc am Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) in Bonn und von 1984 bis 1989 wissenschaftlicher Assistent am Radioastronomischen Institut der Universität Bonn, wobei er 1988 im Fach Astronomie an der Universität Bonn habilitiert wurde. Von 1989 bis 1990 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am MPIfR und war von 1991 bis 2017 Professor (C3) für Astronomie an der Universität Bonn. Seine Forschungsgebiete umfassen relativistisches Plasma und Magnetfelder in Galaxien und Galaxienhaufen, das interstellare Medium, Galaxienkinematik und Dunkle Materie sowie astronomische Bildverarbeitung.

Galaxien im jungen Universum

Mittwoch, 1. Juli 2020, 19:30 Uhr

Dr. Axel Weiß, Max-Planck-Institut für Radioastronomie Bonn

Biographische Angaben:

Dr. Axel Weiß hat an der Universität Bonn Physik und Astronomie studiert und im Jahr 2000 mit einer Dissertation mit dem Titel „The Effect of Violent Star Formation on the State of Molecular Gas in M82“ promoviert. Von 2000 bis 2002 hat er als Postdoc im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 494 „Interplay between star-formation and the state of the ISM in low mass galaxies“ an der Universität Bonn gearbeitet, von 2002 bis 2005 als Support Scientist am IRAM-30m-Radioteleskop in Spanien. Seit Juli 2005 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsabteilung „Millimeter- und Submillimeter-Astronomie“ des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie in Bonn.

Fast Radio Bursts – Kurzzeit-Radioblitze am Himmel

Mittwoch, 5. August 2020, 19:30 Uhr

Dr. Laura Spitler, Max-Planck-Institut für Radioastronomie Bonn

Biographische Angaben:

Dr. Laura Spitler hat von 2001 bis 2005 Physik und Astronomie an der Universität Iowa in den Vereinigten Staaten studiert, und war ein Jahr lang als Stipendiatin am Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) tätig. Im Jahr 2012 hat sie an der Cornell-Universität im Bundesstaat New York im Fach Astrophysik promoviert und war von 2013 bis 2018 Postdoc am MPIfR. Seit Januar 2019 ist sie Leiterin der Lise-Meitner-Forschungsgruppe "Universelle Erfassung ionisierter Materie mit schnellen Radioblitzen" am MPIfR.

Sternbild Orion: wann wird Betelgeuze zur Supernova?

Mittwoch, 9. September 2020, 19:30 Uhr

Dr. Norbert Junkes, Max-Planck-Institut für Radioastronomie Bonn

Biographische Angaben:

Dr. Norbert Junkes hat von 1979 bis 1986 an der Universität Bonn Physik und Astronomie studiert (Diplomarbeit 1986), und dann 1989 am Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) im Fach Astronomie zum Thema "Supernova-Überreste und ihre Wechselwirkung mit dem interstellaren Medium" promoviert. Nach wissenschaftlicher Tätigkeit in Australien (Australia Telescope National Facility, ATNF, Sydney), in Kiel (Institut für Theoretische Physik und Astrophysik) und in Potsdam (Astrophysikalisches Institut Potsdam, AIP) arbeitet er seit Februar 1998 am MPIfR im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit. Norbert Junkes war von September 2008 bis September 2014 Vorstandsmitglied der Astronomischen Gesellschaft.

Die Andromeda-Galaxie M31, unser großer kosmischer Nachbar

Mittwoch, 7. Oktober 2020, 19:30 Uhr

Dr. Rainer Beck, Max-Planck-Institut für Radioastronomie Bonn

Biographische Angaben:

Dr. Rainer Beck hat von 1969 bis 1975 an der Ruhr-Universität Bochum Physik und Astronomie studiert. Er hat 1979 in Bonn in Astronomie promoviert und ist seit 1980 Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn. Sein Hauptarbeitsgebiet sind Magnetfelder in Galaxien; seine Forschungsgebiete umfassen darüber hinaus auch Radiohalos von Galaxien und Kosmische Strahlung. Er hat eine Reihe von Tagungen zu diesem Thema organisiert, z.B. "The Origin and Evolution of Cosmic Magnetism" in Bologna (September 2005), und ist Mitherausgeber des Fachbuchs "Cosmic Magnetic Fields" aus dem Jahr 2005.

Neue Nachrichten vom Event-Horizon-Teleskop

Mittwoch, 4. November 2020, 19:30 Uhr

Prof. Dr. Eduardo Ros, Max-Planck-Institut für Radioastronomie Bonn

Biographische Angaben:

Prof. Dr. Eduardo Ros hat in Zaragoza und Paderborn Physik studiert. Anschließend hat er ein Promotionsprojekt im Fach Astronomie an der Universitat de València (UVEG) begonnen und war im Lauf seiner Promotion auf längeren Arbeitsaufenthalten in Bonn, Boston, Granada und Pasadena. Im Jahr 1997 hat er seine Promotion in València abgeschlossen. Von 1998 bis 2008 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR), ab Oktober 2004 auch Koordinator der International Max Planck Research School (IMPRS) und ab 2005 Forschungskoordinator am MPIfR. Im Jahre 2009 nahm er eine Professur für Astronomie und Astrophysik an der Universität von Valencia (UVEG) in Spanien an und war in dieser Zeit auch Direktor der Sternwarte in Valencia. Seit 2013 ist er zurück am Max-Planck-Institut für Radioastronomie.

Das Neutrino aus der Jetschleuder

Mittwoch, 2. Dezember 2020, 19:30 Uhr

Priv.-Doz. Dr. Silke Britzen, Max-Planck-Institut für Radioastronomie Bonn

Biographische Angaben:

Priv-Doz. Dr. Silke Britzen hat an der Universität Bonn Physik, Astronomie und Mathematik studiert und im Jahr 1997 nach dem Diplom in Physik mit einer Promotion im Fach Astronomie abgeschlossen. Beide Arbeiten (Diplom und Dissertation) hat sie am MPI für Radioastronomie in Bonn in der Forschungsabteilung Radioastronomie/VLBI (Very Long Baseline Interferometry) durchgeführt. Sie arbeitete als Postdoc in der NFRA (Netherlands Foundation for Research in Astronomy) in Dwingeloo, Niederlande, mit Untersuchungen im Rahmen eines europäischen Forschungsprojekts zur Bestimmung kosmologischer Parameter, anschließend an der Landessternwarte Heidelberg. Im Jahr 2004 erfolgte an der Universität Heidelberg die Habilitation als Stipendiatin der Claussen-Simon Stiftung (Thema: High energy radiation from AGN and radio jets on pc- and kpc-scales). Seit November 2003 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am MPI für Radioastronomie beschäftigt. Silke Britzen war Leiterin des europäischen Projekts "Black Holes in a Violent Universe" und ist Autorin des im Jahr 2012 erschienenen Buches "Verbotenes Universum - die Zeit der Schwarzen Löcher".

 
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