Das Bild zeigt den großen, weißen Reflektor des 100-Meter-Radioteleskops Effelsberg, der im Vordergrund deutlich zu sehen ist.
Das Radio-Observatorium Effelsberg befindet sich in einem bewaldeten Tal der Eifel mit dem Radioteleskop selbst und einer Anzahl von Gebäuden des Observatoriums, die ebenfalls auf dem Bild sichtbar sind. Über der Landschaft erstreckt sich ein fast wolkenloser, blauer Himmel.
Das Bild wurde im Sommer von Norbert Tacken vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie aufgenommen.

Max-Planck-Institut für Radioastronomie

Auf dem Hügel 69
53121 Bonn - Endenich

Forschungsabteilungen

Radioastronomische Messmethoden erlauben die Studien zahlreicher Fragen der fundamentalen Physik. Diese reichen von der Zustandsgleichung ultra-dichter Materie bis hin zur Untersuchung fundamentaler Kräfte wie dem Magnetismus und der Gravitation. Die Forschungsgruppe sucht und studiert hierzu insbesondere schnell-rotierende Neutronensterne, die als Radiopulsare sichtbar sind. Deren Beobachtung erlaubt unter anderem Tests der Allgemeinen Relativitätstheorie und alternativer Gravitationstheorien und strebt darüberhinaus die Detektierung eines langwelligen kosmologischen Gravitationswellenhintergrunds an. Weitere Untersuchungen verwenden die Informationen, die in der Radiostrahlung über kosmische Magnetfelder enthalten sind.
Galaxien wachsen und entwickeln sich durch aufeinanderfolgende Episoden der Sternentstehung. Im Mittelpunkt dieses Bildes stehen daher die Gasströme, die das interstellare Medium speisen, die Prozesse, die die Sternentstehung regulieren, und die energetischen Rückkopplungen, die Material und Energie an die Umgebung großräumig  zurückgeben.  Unser Verständnis der Sternentstehung und der Entwicklung von Galaxien ist daher eng miteinander verwoben, wobei die große Spanne an physikalischen Größenordnungen und Prozessen, die berücksichtigt werden müssen, eine interessante Herausforderung darstellt.

Aktuelles

Aus der Forschung

Das Schwarze Loch im Zentrum einer nahen Galaxie wächst außergewöhnlich schnell und sorgt für einen bisher nie beobachteten Ausbruch von Radiostrahlung. Mit Eigenschaften, wie man sie im frühen Universum erwartet, liefert diese einzigartige Galaxie wichtige Erkenntnisse über das Wachstum der ersten Schwarzen Löcher.

Schwankungen in der Helligkeit und das langgezogene Erscheinungsbild eines Sternüberrests zeigen, dass seine Strahlung innerhalb einer unbekannten interstellaren Wolke gestreut wird, die sich 430 Lichtjahre von der Erde entfernt befindet.

Nachrichten

Radioteleskope der Welt

21. Juli 2026

Am Samstag, 25. Juli 2026, finden der nächste Vortrag der Astronomiereihe des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie (MPIfR) im Besucherpavillon am Radioteleskop Effelsberg statt.

„Radioteleskope der Welt“ lautet der Titel des Vortrags von Norbert ...

Am 16. Juli 2026 wird am Institut für Raumfahrtsysteme (IRS) an der Universität Stuttgart eine externe Stationstafel des Milchstraßenweges am Radioteleskop Effelsberg installiert. Die Plakette mit Informationen zur Dreiecksgalaxie M33, die von außen ...

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