2018 / 2017 / 2016 / 2015 / 2014 / 2013 / 2012 / 2011 / 2010 / 2009 / 2008 / 2007 / 2006 / 2005 / 2004 / 2003 / 2002 / 2001 / 2000 / 1999 / 1998 / 1997


2018

Das Max-Planck-Institut für Radioastronomie bietet in Zusammenarbeit mit der Kurverwaltung jedes Jahr eine öffentliche Vortragsreihe in Bad Münstereifel an. Die Vorträge finden zwischen April und November, einmal pro Monat jeweils an einem Mittwoch (meist der 1. Mittwoch im Monat), statt und beginnen um 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Die Vorträge werden im Rats- und Bürgersaal im 1. Stock des Rathauses von Bad Münstereifel (Marktstrasse 15) durchgeführt.

Mittwoch, 4. April 2018 Dr. Rainer Beck, MPIfR Bonn
Der Urknall - Geburt des Weltalls aus dem Nichts?
Mittwoch, 9. Mai 2018 Prof. Dr. Uli Klein, AIfA Bonn
Magnetfelder im Kosmos und ihre Bedeutung
Mittwoch, 6. Juni 2018 Prof. Dr. Eduardo Ros, MPIfR Bonn Interkontinental-Interferometrie mit dem Radioteleskop Effelsberg
Mittwoch, 11. Juli 2018 Dr. Nadya Ben Bekhti, FHR Wachtberg
Achtung Weltraumschrott: um die Erde wird es eng
Mittwoch, 1. August 2018 Dr. Wolfgang Herrmann, Astropeiler Stockert Dornröschen wachgeküsst – Radioastronomische Aktivitäten am Astropeiler Stockert
Mittwoch, 26. September 2018 Dr. Andreas Brunthaler, MPIfR Bonn Die Vermessung der Milchstraße
Mittwoch, 10. Oktober 2018 Dr. Norbert Junkes, MPIfR Bonn
Astronomische Wanderwege in Effelsberg, oder wie Sirius nach Chile kommt
Mittwoch, 21. November 2018 Dr. Alan Roy & Dr. Olaf Wucknitz, MPIfR Bonn
Der Einsatz von Solarkraftwerken für die Radioastronomie

Der Urknall - Geburt des Weltalls aus dem Nichts?

Mittwoch, 04. April 2018, 19:30

Dr. Rainer Beck, MPIfR Bonn

Eine der erstaunlichsten Entdeckungen der modernen Astronomie ist die allgemeine Ausdehnung des Weltalls. Gab es einen Anfang? Wie alt ist die Welt? Ergebnisse der Satellitenteleskope WMAP und PLANCK haben das Modell eines "Urknalls" eindrucksvoll bestätigt und das Alter des von uns beobachtbaren Kosmos zu 13.8 Milliarden Jahren bestimmt. Zunächst herrschte das Chaos.  Materie und Antimaterie kondensierten aus Strahlung, um sich sofort wieder gegenseitig zu vernichten. Nach  weniger als einer Sekunde blieb ein winziger Überschuss an Materie übrig, dem wir unsere Existenz verdanken. Relikte des Urknalls sind die Hintergrundstrahlung, die noch heute im Radiobereich beobachtet wird, und die geheimnisvolle "Dunkle Energie".

Völlig unklar ist, was in den ersten Sekundenbruchteilen passierte. War der Urknall wirklich der Anfang? Ein Beginn von Raum und Zeit aus dem "Nichts" ist schwer vorstellbar. Könnte das Universum wesentlich größer sein als der von uns beobachtbare Bereich? Gab es eine Zeit vor dem Urknall?

Biographische Angaben:

Dr. Rainer Beck hat von 1969 bis 1975 an der Ruhr-Universität Bochum Physik und Astronomie studiert. Er hat 1979 in Bonn in Astronomie promoviert und ist seit 1980 Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn. Sein Hauptarbeitsgebiet sind Magnetfelder in Galaxien; seine Forschungsgebiete umfassen darüber hinaus auch Radiohalos von Galaxien und Kosmische Strahlung. Er hat eine Reihe von Tagungen zu diesem Thema organisiert, z.B. "The Origin and Evolution of Cosmic Magnetism" in Bologna (September 2005), und ist Mitherausgeber des Fachbuchs "Cosmic Magnetic Fields" aus dem Jahr 2005.

Magnetfelder im Kosmos und ihre Bedeutung

Mittwoch, 09. Mai 2018, 19:30

Dr. Uli Klein, AIfA Bonn

Biographische Angaben:

Prof. Dr. Uli Klein hat von 1972 an Physik an der Universität Bonn studiert und 1977 mit dem Diplom in Physik abgeschlossen (Diplomarbeit: „Kontinuumsbeobachtungen ausgewählter Radioquellen mit der Dual-Beam-Methode“). Er hat 1981 im Fach Astrophysik an der Universität Bonn promoviert (Dissertation: „Thermische und nichtthermische Radiokontinuumsstrahlung von nahen Galaxien“). Von 1981 bis 1984 war er Postdoc am Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) in Bonn und von 1984 bis 1989 wissenschaftlicher Assistent am Radioastronomischen Institut der Universität Bonn, wobei er 1988 im Fach Astronomie an der Universität Bonn habilitiert wurde. Von 1989 bis 1990 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am MPIfR und war von 1991 bis 2017 Professor (C3) für Astronomie an der Universität Bonn. Seine Forschungsgebiete umfassen relativistisches Plasma und Magnetfelder in Galaxien und Galaxienhaufen, das interstellare Medium, Galaxienkinematik und Dunkle Materie sowie astronomische Bildverarbeitung.

Interkontinental-Interferometrie mit dem Radioteleskop Effelsberg

Mittwoch, 06. Juni 2018, 19:30

Prof. Dr. Eduardo Ros, MPIfR Bonn

Biographische Angaben:

Prof. Dr. Eduardo Ros hat in Zaragoza und Paderborn Physik studiert. Anschließend hat er ein Promotionsprojekt im Fach Astronomie an der Universitat de València (UVEG) begonnen und war im Lauf seiner Promotion auf längeren Arbeitsaufenthalten in Bonn, Boston, Granada und Pasadena. Im Jahr 1997 hat er seine Promotion in València abgeschlossen. Von 1998 bis 2008 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR), ab Oktober 2004 auch Koordinator der International Max Planck Research School (IMPRS) und ab 2005 Forschungskoordinator am MPIfR. Im Jahre 2009 nahm er eine Professur für Astronomie und Astrophysik an der Universität von Valencia (UVEG) in Spanien an und war in dieser Zeit auch Direktor der Sternwarte in Valencia. Seit 2013 ist er zurück am Max-Planck-Institut für Radioastronomie, als Wissenschaftskoordinator für die Forschungsabteilung "Radioastronomie/VLBI" am MPIfR.

Achtung Weltraumschrott: um die Erde wird es eng

Mittwoch, 11. Juli 2018, 19:30

Dr. Nadya Ben Bekhti, FHR Wachtberg

Biographische Angaben:

Dornröschen wachgeküsst – Radioastronomische Aktivitäten am Astropeiler Stockert

Mittwoch, 01. August 2018, 19:30

Dr. Wolfgang Herrmann, Astropeiler Stockert

Biographische Angaben:

Die Vermessung der Milchstraße

Mittwoch, 26. September 2018, 19:30

Dr. Andreas Brunthaler, MPIfR Bonn

Biographische Angaben:

Astronomische Wanderwege in Effelsberg, oder wie Sirius nach Chile kommt

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 19:30

Dr. Norbert Junkes, MPIfR Bonn

Biographische Angaben:

Dr. Norbert Junkes hat von 1979 bis 1986 an der Universität Bonn Physik und Astronomie studiert (Diplomarbeit 1986), und dann 1989 am Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) im Fach Astronomie zum Thema "Supernova-Überreste und ihre Wechselwirkung mit dem interstellaren Medium" promoviert. Nach wissenschaftlicher Tätigkeit in Australien (Australia Telescope National Facility, ATNF, Sydney), in Kiel (Institut für Theoretische Physik und Astrophysik) und in Potsdam (Astrophysikalisches Institut Potsdam, AIP) arbeitet er seit Februar 1998 am MPIfR im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit. Norbert Junkes war von 2008 bis 2014 Vorstandsmitglied der Astronomischen Gesellschaft.

Der Einsatz von Solarkraftwerken für die Radioastronomie

Mittwoch, 21. November 2018, 19:30

Dr. Alan Roy & Dr. Olaf Wucknitz, MPIfR Bonn

Biographische Angaben:

 
Zur Redakteursansicht
loading content