
Radioastronomie / VLBI
Interkontinentale Interferometrie (VLBI) im Millimeterbereich - Video
Nach dem Ausscheiden des Direktors J. Anton Zensus am 1. Februar 2026 werden die Aktivitäten der Abteilung für Radioastronomie / VLBI hier als ehemalige Abteilung vorgestellt. Die Mitglieder der Gruppe setzen ihre Forschungsaktivitäten und laufenden Projekte während der Übergangsphase fort, bis ein neuer Direktor und eine neue Abteilung ernannt werden
Ehem. Radio Astronomie/VLBI Abteilung - Beschreibung
Mittels Radiointerferometrie werden extragalaktische Objekte einschließlich ihrer Kerne sehr genau untersucht. Die dahinter stehende Methode der Radiointerferometrie mit sehr großen Basislängen (VLBI) nutzt die Möglichkeit des "Zusammenschaltens" von Teleskopen aus elf europäischen Ländern zu einem "Riesenteleskop" im Rahmen des Europäischen VLBI-Netzwerk (EVN). Mit Teleskopen in den USA werden auch globale VLBI-Experimente durchgeführt.
Die Bilder: Schatten der schwarzen Löcher im Kern von M 87 und Sgr A*
Diese Beobachtungen wurden bei einer Wellenlänge von 1,3 mm während einer weltweiten Kampagne 2017 gesammelt. Jedes Teleskop des EHT produzierte enorme Datenmengen – etwa 350 Terabyte pro Tag -, die auf leistungsstarken, mit Helium gefüllten Festplatten gespeichert wurden. Diese Daten wurden zu hochspezialisierten Supercomputern – den so genannten Korrelatoren – am Max-Planck-Institut für Radioastronomie und am MIT Haystack Observatorium geflogen und dort kombiniert. Sie wurden dann mit Hilfe neuartiger, in der Kooperation entwickelter Rechenwerkzeuge mühsam in ein Bild umgewandelt.
