Öffentliche Vorträge in Bad Münstereifel


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2014

Das Max-Planck-Institut für Radioastronomie bietet in Zusammenarbeit mit der Kurverwaltung jedes Jahr eine öffentliche Vortragsreihe in Bad Münstereifel an. Die Vorträge finden zwischen April und November, einmal pro Monat jeweils an einem Mittwoch (meist der 1. Mittwoch im Monat), statt und beginnen um 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Die Vorträge werden im Rats- und Bürgersaal im 1. Stock des Rathauses von Bad Münstereifel (Marktstrasse 15) durchgeführt.

Mittwoch, 2. April 2014 Prof. Dr. Eduardo Ros Ein Radioteleskop größer als die Erde
Mittwoch, 7. Mai 2014 Dr. Nadya Ben Bekhti Mit Radioaugen das Weltall entdecken
Mittwoch, 4. Juni 2014 Priv.-Doz. Dr. Jürgen Kerp Das Galaktische Zentrum
Mittwoch, 2. Juli 2014 Denise Keller, MSc
Von Roten Riesen und Weißen Zwergen:
Spätstadien der Sternentwicklung
Mittwoch, 6. August 2014 Prof. Dr. Werner Becker Observatorien für die Röntgenastronomie
Mittwoch, 3. September 2014      Dr.-Ing. Reinhard Keller Die Technik des "Square Kilometre Arrays"
Mittwoch, 1. Oktober 2014 Dr. Helmut Wiesemeyer
Das Flugzeug-Observatorium SOFIA
Mittwoch, 5. November 2014 Dr. Christian Henkel Vom Werden und Vergehen der Galaxien

Ein Radioteleskop größer als die Erde

Mittwoch, 02. April 2014, 19:30

Prof. Dr. Eduardo Ros

Der Weltrekord in astronomischer Auflösung wird mittels interkontinentaler Radiointerferometrie (Very Long Baseline Interferometrie, VLBI) erreicht.  Mit der Zusammenschaltung von Teleskopen, die über die ganze Welt verteilt sind, entsteht ein riesiges virtuelles Radioteleskop von tausenden Kilometern im Durchmesser.  So können die kompaktesten Objekte des Universums, nämlich die unmittelbaren Umgebungen der massenreichen Schwarzen Löcher im Herzen aktiver Galaxien, in ihrer Struktur erfasst werden.  Ein weiterer Rekord wird gebrochen, wenn wir zum Netzwerk der erdgebundenen Radioteleskope eine weitere Station in einer Umlaufbahn um die Erde ergänzen.  Seit einigen Monaten kreist ein 10 Meter großes Radioteleskop auf dem Satelliten SPECT-R um die Erde, im Rahmen des sogenannten RadioAstron-Projekts der russischen Weltraumagentur.  Weltweit arbeiten Institute in diesem Projekt zusammen, darunter das Max-Planck-Institut für Radioastronomie.

In meinem Vortrag werde ich einige interessante Aspekte des Projekts beschreiben, sowie die wichtigsten wissenschaftlichen Ziele und erste Ergebnisse zusammenfassen.

Biographische Angaben:

Eduardo Ros hat in Zaragoza und Paderborn Physik studiert. Anschließend hat er ein Promotionsprojekt im Fach Astronomie an der Universitat de València (UVEG) begonnen und war im Lauf seiner Promotion auf längeren Arbeitsaufenthalten in Bonn, Boston, Granada und Pasadena. Im Jahr 1997 hat er seine Promotion in València abgeschlossen. Von 1998 bis 2008 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR), ab Oktober 2004 auch Koordinator der International Max Planck Research School (IMPRS) und ab 2005 Forschungskoordinator am MPIfR. Im Jahre 2009 nahm er eine Professur für Astronomie und Astrophysik an der Universität von Valencia (UVEG) in Spanien an und war in dieser Zeit auch Direktor der Sternwarte in Valencia. Seit 2013 ist er zurück am Max-Planck-Institut für Radioastronomie.

Mit Radioaugen das Weltall entdecken

Mittwoch, 07. Mai 2014, 19:30

Dr. Nadya Ben Bekhti

Radioteleskope öffnen ein Fenster ins Universum, das für die optische Astronomie unzugänglich ist. Das "Unsichtbare" kann sichtbar gemacht werden. Der Vortrag soll einen Einblick geben in die spannende Welt von Pulsaren, Quasaren, Wasserstoffwolken und Molekülen. Letztere bilden die Bausteine des Lebens und markieren Regionen im Universum, in denen auch außerirdisches Leben möglich sein könnte.

Die zukünftige Radioastronomie verspricht weiterhin "Licht ins Dunkel" zu bringen und noch offene Fragen über das Universum zu beantworten.

Biographische Angaben:

Nadya Ben Bekhti studierte Physik an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms Universität in Bonn und erlangte 2005 ihr Diplom mit dem Schwerpunktthema Astronomie. Während des gesamten Studiums betätigte sie sich als Tutorin für Experimental- und Theoretische Physik und arbeitete als studentische Hilfskraft am Crystal-Barrel Detektor des Bonner Teilchenbeschleunigers ELSA. 2009 promovierte sie, ebenfalls in Bonn, im Fachbereich Astronomie mit dem Thema "Neutrales und ionisiertes Gas im Halo der Milchstraße". Seit 2009 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Argelander-Institut für Astronomie (AIfA) tätig. Neben Forschung und Lehre gehört auch die Öffentlichkeitsarbeit in Schulen, Museen und anderen Einrichtungen zu ihren Aufgabengebieten. Frau Dr. Ben Bekhti leitete bereits zwei Astronomiekurse für begabte Grundschulkinder für das Hoch-Begabten-Zentrum.

Das Galaktische Zentrum

Mittwoch, 04. Juni 2014, 19:30

Priv-Doz. Dr. Jürgen Kerp

Das galaktische Zentrum der Milchstraße beheimatet ein supermassives Schwarzes Loch. Seine Masse beträgt einige Millionen Sonnenmassen. Aufgrund seiner riesigen Anziehungskraft bestimmt es die Bewegungen der Sterne und des Gases in seiner unmittelbaren Umgebung.

Ziel dieses Vortrages ist es, Ihnen die Erforschung dieses Schwarzen Loches im Detail zu präsentieren und Ihnen einen Eindruck von der Rolle und der Bedeutung der Schwarzen Löcher für die Entwicklung von Galaxien zu vermitteln.

Biographische Angaben:

Jürgen Kerp hat von 1984 bis 1990 Physik und Astronomie an der Universität Bonn studiert. Von 1990 bis 1991 hat er seine Diplomarbeit am Max-Planck-Institut für Radioastronomie verfertigt, von 1991 bis 1994 am Radioastronomischen Institut der Universität Bonn promoviert. Nach Postdoc-Positionen in Bonn und Garching ist er seit 1998 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Radioastronomischen Institut der Universität Bonn (heute Teilbereich des Argelander-Instituts für Astronomie der Universität Bonn) angestellt. Im Jahr 2004 hat er sich an der Universität Bonn im Fach Astronomie habilitiert. Jürgen Kerp ist Projektleiter von EBHIS, dem Effelsberg-Bonn HI Survey.

 

Von roten Riesen und weißen Zwergen: Spätstadien der Sternentwicklung

Mittwoch, 02. Juli 2014, 19:30

Denise Keller, MSc

Das Leben und Sterben der Sterne ist aufregend und faszinierend. Manche Sterne verbringen ein ruhiges unauffälliges Leben und andere führen ein wildes Leben, das mit einem Knall endet. Warum das so ist, werde ich Ihnen in meinem Vortrag rund um Rote Riesen, Weiße Zwerge, Planetarische Nebel, Supernovae und Schwarze Löcher näher bringen. Ausserdem werde ich genauer auf die Roten Riesen eingehen und erklären, warum gerade diese Sterne so wichtig sind, um den Ursprung der Elemente in unserem Universum zu verstehen. Denn es ist wahr, wir bestehen alle aus Sternenstaub!

Biographische Angaben:

Denise Keller hat ihren Master of Science (MSc) an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn abgelegt und promoviert zur Zeit am Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) in der Forschungsabteilung "Millimeter- und Submillimeter-Astronomie" zum Thema "Chemische Modelle in den zirkumstellaren Hüllen entwickelter Sterne".

Observatorien für die Röntgenastronomie

Mittwoch, 06. August 2014, 19:30

Prof. Dr. Werner Becker

Als einer der ersten Menschen nutzte Galilei vor 400 Jahren ein Fernrohr zur Himmelsbeobachtung. Mit einem Instrument, das man heutzutage Kindern als Spielzeug in die Hand gibt, machte er bahnbrechende Entdeckungen. Intensive Forschungsarbeiten sowie die konsequente Weiterentwicklung neuer Beobachtungs-instrumente haben seitdem unser Verständnis von der Entstehung der Welt und der Entwicklung der Sterne stark vervollständigt. Ein umfassendes Verständnis der physikalischen Vorgänge im Universum erfordert jedoch astronomische Beobachtungen in den verschiedensten Wellenlängenbereichen des elektromagnetischen Spektrums. Alle Wellenlängenbereiche haben spezielle Vorzüge und liefern andere Einblicke. 

Im Bereich der hochenergetischen Röntgenstrahlung gibt es dabei eine Reihe von Observatorien auf nationaler (Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, MPE), auf europäischer (Europäische Raumfahrtagentur, ESA) sowie auf internationaler Basis (NASA, USA). Mit dem deutschen Röntgensatelliten ROSAT (MPE), mit XMM-Newton (ESA) und Chandra (NASA) hat man in den vergangenen 15-20 Jahren im Röntgenbereich zum ersten Mal leistungsstarke Observatorien im Einsatz, die bahnbrechende Entdeckungen lieferten. In den nächsten Jahren sind neue Röntgenobservatorien wie eROSITA (MPE) und Athena (ESA) geplant, mit denen man den Fragen nach der Natur der Dunklen Energie und der Dunklen Materie sowie der Entstehung von großräumigen Strukturen im Universum auf die Spur kommen will.

Ausgehend von den offenen, aktuell diskutierten Fragen der Astrophysik gibt der Vortrag eine Darstellung der modernen Astronomie im Zusammenhang mit der Entwicklung zukünftiger Teleskope für die Röntgenastronomie.

Biographische Angaben:

Prof. Dr. Werner Becker ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) und leitet die "International Max-Planck Research School for Astrophysics" (Doktorandenschule) an der Universität München. Er hat an der Unvisersität Bonn Physik studiert und ging dann zur Ludwig-Maximilians-Universität München, wo er im Jahr 1995 mit einer Untersuchung über Pulsare mit dem Röntgen-Satelliten ROSAT promoviert wurde. Seine Forschungsarbeiten konzentrieren sich auf Neutronensterne, Pulsare und Supernova-Überreste. Für deren Untersuchung hat er eine Reihe der großen Röntgen-Observatorien wie ROSAT, BeppoSax, ASCA, XMM und Chandra eingesetzt, aber auch Beobachtungen im optischen (New Technology Telescope (NTT) und Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) und das Hubble-Teleskop) bzw. im Radio-Spektralbereich (mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg und dem Australia Telescope) durchgeführt. Dazu arbeitet er mit einer Reihe von internationalen Forschungsgruppen zusammen (Hochenergie-Astrophysik am Marshall-Space Flight Center in Huntsville, Pulsar-Gruppe der Universität Berkeley, Massachussetts Institute of Technology (MIT) in Boston, Pennsilvania State University, Consiglio Nazionale Delle Ricerche (CNR) in Palermo/Italien, Universität Kreta, die Institute RIKEN und ISAS in Tokio/Japan, die Universitäten Sydney/Australien und Hongkong sowie das Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn). Seit April 2003 ist er Privatdozent für Astronomie und seit 2009 außerplanmäßiger Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Die Technik des "Square Kilometre Arrays"

Mittwoch, 03. September 2014, 19:30

Dr.-Ing. Reinhard Keller

Während im 20. Jahrhundert die Technik der Radioteleskope vorwiegend auf hervorragender mechanischer Qualität beruhte, setzt das 21. Jahrhundert auf Informationstechnik.  Dies gilt in besonderem Maße für das jüngste, weltumspannende und sehr ambitionierte Projekt des "Square Kilometer Array (SKA)" und erklärt seine völlig unterschiedliche Funktionsweise. Genauso wie sich die Kommunikationstechnik in unserem Alltag in den letzten Jahrzehnten geändert hat, ändert sich auch die Technik der Radioteleskope. 

Der Vortrag wird diesen Unterschied aufzeigen und versuchen, mit für jedermann verständlichen Worten das Prinzip des SKA und dessen Funktionsweise zu erklären. Einfache Experimente und Anschauungsmaterial werden dabei helfen, die Frage nach dem 'Warum so und nicht anders?' zu beantworten.

 

Biographische Angaben:

Reinhard Keller hat Elektrotechnik an der Universität Erlangen-Nürnberg studiert und im Jahr 1985 als Diplom-Ingenieur abgeschlossen. Von 1985 bis 1994 war er als Ingenieur in der Forschungsabteilung der Firma ANT Telecom (seit 1994: Bosch Telecom, heute Tesat-Spacecom) in Backnang beschäftigt. Er wurde im Jahr 1997 an der Universität Bremen zum Dr.-Ing. promoviert. Seit 1999 ist Reinhard Keller am Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn als Forschungsingenieur beschäftigt und u.a mitverantwortlich für den Bau neuer Empfangssysteme für das Radioteleskop Effelsberg.

Das Flugzeug-Observatorium SOFIA

Mittwoch, 01. Oktober 2014, 19:30

Dr. Helmut Wiesemeyer

Die moderne Astrophysik hat in den letzten Jahrzehnten unser Verständnis der Sternentwicklung erheblich vertieft. Dies ist unter anderem der Erforschung des kosmischen Materiekreislaufes zu verdanken: Sterne entstehen aus dem interstellaren Medium (ISM) und reichern dieses gegen Ende ihres Lebens wieder mit Gas und kosmischem Staub an. Die physikalischen und chemischen Bedingungen in den verschiedenen Phasen des ISM bedingen sich dabei gegenseitig, so dass spektroskopische Untersuchungen wichtige Aufschlüsse liefern.

Erdgebundene Beobachtungen können jedoch auf viele für die Analyse unverzichtbare Atome und Moleküle nicht zugreifen, da sie im ferninfraroten Bereich des elektromagnetischen Spektrums strahlen, für den die Erdatmosphäre nicht durchlässig ist. Bei Wellenlängen von mehr als etwa 0,3 mm schafft noch der Betrieb von Observatorien an hochgelegenen, trockenen Standorten Abhilfe. Doch im Ferninfrarotbereich werden Satelliten und Flugzeugobservatorien benötigt.

Aus diesem Grund hat die amerikanische Weltraumbehörde NASA zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) eine Boeing 747 zu einer fliegenden Sternwarte umgebaut, deren Instrumentierung ständig auf den neuesten Stand der Technik gebracht wird. Das "Stratosphärische Observatorium für Ferninfrarotastronomie", SOFIA, hat vor vier Jahren seinen wissenschaftlichen Betrieb aufgenommen und seitdem viele neue Erkenntnisse gewonnen und zahlreiche Entdeckungen gemacht.

Der Vortrag wird SOFIA und seine Instrumente vorstellen und einen Einblick in den Beobachtungsbetrieb an Bord vermitteln. Der Schwerpunkt wird dabei auf dem spektroskopisch arbeitenden Empfänger GREAT und seinen Einsatz in der Erforschung des kosmischen Materiekreislaufes liegen.

Biographische Angaben:

Helmut Wiesemeyer hat von 1988 bis 1994 an der Universität Würzburg Physik studiert, mit Forschungsaufenthalten am "Institut de Radio Astronomie Millimétrique" (IRAM) in Grenoble und am Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) in Bonn. Seine Diplomarbeit trug den Titel "High resolution observations of star forming regions". Er hat im Jahr 1997 an der Universität Bonn promoviert, mit einer Dissertation unter dem Titel “The Spectral Signature of Accretion in Low-Mass Protostars – Observations and Non-LTE Modelling”. Seit Mai 1997 ist er Mitarbeiter bei IRAM und seit 2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsabteiliung für Millimeter- und Submillimeter-Astronomie am MPIfR in Bonn.

Vom Werden und Vergehen der Galaxien

Mittwoch, 05. November 2014, 19:30

Dr. Christian Henkel

Vor wenigen Jahrzehnten war das Thema Galaxienentstehung noch ein Feld nur für Theoretiker, die abgesehen von ein paar physikalischen  Grundgesetzen völlig freie Hand hatten, da relevante Beobachtungsergebnisse nicht existierten. Inzwischen  hat sich das Blatt gewendet. Mit modernsten Observatorien  wie dem „Hubble Space Telescope“ der NASA, dem „Very Large Telescope“  (VLT) der Europäischen Südsternwarte ESO oder den IRAM-Radioteleskopen in Frankreich und Spanien kann die Entwicklung und sogar die Entstehung von Milchstraßensystemen im Lauf der letzten gut zehn Milliarden Jahre endlich im Detail verfolgt werden. Die neu gewonnenen Erkenntnisse dieses derzeit sehr aktiven  Forschungsbereichs sowie Perspektiven mit neuen im Bau befindlichen  Großteleskopen sind Thema des Vortrags.

Biographische Angaben:

Christian Henkel hat an der Universität Bonn Physik und Astronomie studiert, 1977 sein Diplom in Physik erhalten und 1980 in Astronomie promoviert. Unterbrochen von Forschungsaufenthalten in Berkeley (University of California) und Holmdel (Bell Laboratories) in den Jahren 1982 und 1983 ist er seit 1980 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Radioastronomie. Sein Forschungsgebiet liegt im Bereich der Millimeter- und Submillimeterastronomie, mit Schwerpunkten auf der Untersuchung von Sternentstehungsgebieten und von extragalaktischen Megamasern.

 

 
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