Neues aus dem All


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2012

"Der Musikalische Himmel"

Seit dem Jahr 2001 bieten wir in Bonn eine Vortragsreihe mit astronomischen Vorträgen an.

Die Vorträge finden im allgemeinen mittwochs im Deutschen Museum Bonn [Ahrstraße 45, direkt im Gebäude des Wissenschaftszentrums] statt und beginnen um 19:00 Uhr.

Die Vortragsreihe ist eine gemeinsame Veranstaltung des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie, des Argelander-Instituts für Astronomie der Universität Bonn und des Deutschen Museums Bonn.

Beethoven und die Bonner Durchmusterung

Montag, 1. Oktober 2012

Dr. Michael Geffert

Argelander-Institut für Astronomie, Bonn

Der Asteroid "Beethoven" wandert im Herbst 2012 durch die von Bonns berühmten Astronomen Friedrich W. A. Argelander (1799-1875) vermessenen Sterne der sogenannten "Bonner Durchmusterung". Dr. Michael Geffert vom Argelander-Institut für Astronomie der Universität Bonn stellt Argelander und sein astrometrisches Großprojekt einführend vor. Dozenten der Hochschule für Musik und Tanz in Köln führen dazu Werke von Beethoven und Schubert zum Thema "Sterne" auf. Dazu korrespondierend wird die aktuelle Bahn des Asteroiden "Beethoven" durch die Sterne der südlichen Bonner Durchmusterung visualisiert. Die auftretenden Künstler: Gerald Hambitzer (Klavier), Johannes Geffert (Klavier), Marie Seidler (Gesang).

Wilhelm Herschel, Komponist und Astronom

Mittwoch, 14. November 2012

Prof. Dr. Johannes Geffert, Musikhochschule Köln  und Dr. Michael Geffert, AIUB

Das Leben von Wilhelm Herschel (1738 - 1822) stellt einen historischen Schnittpunkt zwischen Musik und Astronomie dar. Informationen über Leben und Bedeutung des großen Astronomen wechseln sich mit Kompositionen des Wissenschaftlers ab, der seine Karriere als Musiker und Komponist begann. Ausführende sind zwei in Bonn geborene Brüder, die familiär eine Bindung zwischen Musik und Astronomie darstellen: Prof. Johannes Geffert, Dozent an der Kölner Musikhochschule, und Dr. Michael Geffert vom Argelander-Institut für Astronomie.

Paul Hombachs Sonifikation

Dienstag, 4. Dezember 2012

Paul Hombach, Bonn

Am dritten Abend des »Musikalischen Himmels« wird der Kosmos selbst zur Klangquelle! Paul Hombach ist dem Publikum des Deutschen Museums Bonn durch die Reihe »Pauls portables Planetarium« als Wissensvermittler in Sachen Astronomie bekannt. Der Bonner Pianist wandelt astronomische Daten in Töne um und baut das so gewonnene Material in eigene Kompositionen ein. Zahlen zu »verklanglichen« ist eine wissenschaftliche Methode, die Sonifikation genannt wird. Das Material stellt die Natur reichlich zur Verfügung: Seien es Bewegungen von Planeten, Kalenderzyklen oder die Entfernungen von Sternen. Auch mit der Bonner Durchmusterung und kosmischen Signalen einiger Pulsare, die mit dem Radioteleskop des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie in Effelsberg aufgenommen wurden, lässt sich musizieren. Wenn Zahlenreihen zu klingen beginnen sind die Ergebnisse geeignet, Komponist und Publikum gleichermaßen zu erstaunen.

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