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Dr. Norbert Junkes
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Max-Planck-Institut für Radioastronomie, Bonn

John Seiradakis verstorben

4. Mai 2020
John (Jiannis) Seiradakis, emeritierter Professor für Astrophysik der Aristoteles-Universität Thessaloniki, ist in der Nacht vom 2. auf 3. Mai 2020 verstorben. Viele am MPIfR werden ihn als ehemaligen Mitarbeiter, als häufigen Gast und als guten Freund des Instituts und vieler seiner Studenten, Postdocs und Mitarbeiter kennen und in Erinnerung behalten (Nachruf der Alumni der Aristoteles-Universität, in griechischer Sprache). [mehr]

Spin-Entwicklung des neuen Magnetars J1818.0-16.07

26. März 2020
Die erstmalige Entdeckung starker Radiopulse des Magnetar-Kandidaten Swift J1818.0-1607 gelang mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg (ATel #13553 vom 14. März 2020). Durch Timing-Beobachtungen dieser Quelle mit den Effelsberg- und Jodrell-Bank-Radioteleskopen, wurde nur drei Tage später die Quelle als sehr junger Magnetar identifiziert (ATel #13559 vom 17. März 2020, in englischer Sprache). [mehr]

EHT-Beobachtungskampagne 2020 wegen des COVID-19-Ausbruchs abgesagt

18. März 2020
Die nächste Beobachtungskampagne im Rahmen des Event-Horizon-Teleskop (EHT) Netzwerks war ab Ende März 2020 vorgesehen. Leider mussten eine Reihe der beteiligten Observatorien aufgrund der aktuellen Korona- (COVID-19) Situation den Betrieb vorläufig einstellen, so dass die geplanten EHT-Beobachtungen für 2020 abgesagt werden müssen (EHT-Mitteilung vom 17. März 2020, in englischer Sprache) [mehr]

Astronomietag am Samstag, 28. März 2020

10. Februar 2020
Abgesagt: Sonderprogramm im Besucherpavillon am Radioteleskop Effelsberg [mehr]

Die kosmische Kuh – Radiobeobachtungen deuten auf Sternenexplosion und neu entstandenen Magnetar

30. Januar 2020
Radiobeobachtungen mit 21 Teleskopen des europäischen VLBI-Netzwerks (EVN) unter Beteiligung des 100-m-Radiotelekops Effelsberg zeigen, dass eine kosmische Explosion, genannt AT2018cow, mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Neutronenstern mit extrem hohem Magnetfeld, einen sogenannten Magnetar, gebildet hat (JIVE-Pressemeldung vom 28. Januar 2020, in englischer Sprache). [mehr]

Einstein-Medaille 2020 für die EHT-Kollaboration

29. Januar 2020
Die Albert-Einstein-Gesellschaft Bern verleiht ihre Einstein-Medaille für das Jahr 2020 an die internationale Kollaboration des Event-Horizon-Telescope (EHT) in Würdigung der bahnbrechenden Abbildung des Schattens des supermassiven schwarzen Lochs im Zentrum der fernen Galaxie Messier M87. Die öffentliche Feier findet am 27. Mai 2020 statt (Albert-Einstein-Gesellschaft, 29. Januar 2020). [mehr]

Bruno-Rossi-Preis in Hochenergiephysik für das Event-Horizon-Teleskop-Projekt

29. Januar 2020
Dr. Sheperd Doeleman (Harvard CfA) und das Event Horizon-Teleskopteam sind mit dem Top-Preis für Hochenergiephysik der High Energy Astrophysics Division (HEAD) der American Astronomical Society (AAS) für das Jahr 2020 ausgezeichnet worden, für das bahnbrechende Bild und die erforderliche Analyse, um zum ersten Mal den Schatten eines Schwarzen Lochs zeigen zu können (AAS Pressemitteilung vom 28. Januar 2020, in englischer Sprache). [mehr]

Sonderbriefmarke „50 Jahre Radioteleskop Effelsberg“ im Jahr 2021

19. Dezember 2019
Das Bundesministerium der Finanzen hat aus einer Vielzahl von Vorschlägen 52 Briefmarkenthemen für das Jahr 2021 ausgewählt, darunter eine Briefmarke zum 50-jährigen Jubiläum des 100-m-Radioteleskops Effelsberg (Pressemeldung des Bundesfinanzministeriums vom 17. Dezember 2019).. [mehr]

Verleihung des Breakthrough-Preises am Sonntag, 3. November 2019

29. Oktober 2019
Die Event-Horizon-Teleskop- (EHT) Kollaboration ist in Anerkennung des ersten Bildes eines schwarzen Lochs, aufgenommen im Zentrum der Galaxie Messier 87, mit dem Breakthrough-Preis für Fundamentalphysik 2020 mit einem Preisgeld in Höhe von 3 Millionen US-Dollar ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung wird am Sonntag, 3. November 2019, im NASA Ames Research Center in Mountain View/Kalifornien stattfinden und von National Geographic live übertragen werden. Prof. Anton Zensus/MPIfR nimmt als Vorsitzender des EHT-Kollaborationsrats an der Zeremonie teil (MPIfR-Presseinformation zur Verleihung des Breakthrough-Preises vom 5. September 2019).   [mehr]

Schwarze Löcher - Schwerkraftriesen im Universum

23. Oktober 2019
Astronomisches Vortragsprogramm 2019 im Deutschen Museum Bonn [mehr]

Mit Radiolicht den Geheimnissen des Universums auf der Spur

18. September 2019
Das Max-Planck-Institut für Radioastronomie beteiligt sich mit der Präsentation "Mit Radiolicht den Geheimnissen des Universums auf der Spur" bei den "Highlights der Physik 2019" vom 16. bis 21. September 2019 in Bonn (Stand "B9" im Zelt auf dem Münsterplatz in der Abteilung "Die Welt im Allergrößten"). [mehr]

Extremer Helligkeitsausbruch von  Sgr A*  

17. September 2019
Ein internationales Team geleitet von Forschern der University of California und des Max-Planck-Intituts für Radioastronomie  Bonn (MPIfR) haben mit Beobachtungen am W. M. Keck Observatory auf Hawaii einen neuen Rekord aufgestellt: den größten Helligkeitsausbruch des supermassiven Schwarzen Loches im Zentrum der Milchstraße (Sgr A*) bislang. Diese Entdeckung wurde möglich durch die Empfindlichkeit und Auflösung der Nahinfrarotkamera NIRC2 an einem der beiden 10-m Teleskope auf dem Mauna Kea. Gunther Witzel, Forscher am MPIfR und Koautor der Studie, analysiert die variable Helligkeit von Sgr A* seit 2008: “In 24 Jahren an Beobachtungen haben wir Sgr A* niemals so hell gesehen. Dies ist eine sehr außergewöhnliche Beobachtung.” Sgr A* ist seit langem als variable Quelle im Galaktischen Zentrum bekannt, aber nicht vollständig verstanden. Die beobachtete Strahlung wird der aufgeheizten Materie in der direkten Umgebung des supermassiven Schwarzen Loches kurz vor ihrer Akkretion zugeschrieben. Der nun beobachtete Ausbruch ist zweimal heller als der bisherige Rekordhalter. Im Verlaufe von 90 Minuten verringerte sich die Helligkeit dann um einen Faktor 75, die bisher dramatischste Entwicklung. In wie weit diese Rekordbeobachtung in Zusammenhang mit Objekten wie dem Stern S-2 oder der Gaswolke G2 steht, die kürzlich (in 2018, bzw. 2014) dem Schwarzen Loch sehr nahe gekommen sind und möglicherweise größere Mengen an Gas dem Akkretionsprozess beigesteuert haben, ist noch ungeklärt. Anton Zensus, Vorstand des Event Horizon Telescope (EHT) und Direktor am MPIfR, betont jedoch die Bedeutung dieser Beobachtung: “Extremzustände werfen ein Licht auf die Strahlungsphysik, die hier am Werke ist. Diese Beobachtungen liefern komplementäre Informationen für unsere Bemühungen, das Schwarze Loch in Herzen der Milchstraße mit dem EHT abzubilden.” Die Veröffentlichung erscheint im "Astrophysical Journal” (Presseinformation UCLA vom 11. September 2019, in englischer Sprache). [mehr]

Das erste Bild von einem Schwarzen Loch: Ein Blick ans Ende von Raum und Zeit

22. August 2019
Universitätsclub Bonn: Vortrag von Prof. Dr. Anton Zensus, Max-Planck-Institut für Radioastronomie, am Dienstag, 10. September 2019, 19:00 Uhr, im Wolfgang-Paul-Saal des Universitätsclubs Bonn (Konviktstraße 9, 53113 Bonn). [mehr]

Überprüfung der Allgemeinen Relativitätstheorie im Galaktischen Zentrum

25. Juli 2019
In einer umfassenden Untersuchung eines Sterns in einer nahen Umlaufbahn um die Zentralquelle unserer Milchstraße (das ist ein supermassereiches Schwarzes Loch von mehr als vier Millionen Sonnenmassen), konnten die Forscher bestätigen, dass Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie die Bewegung des Sterns um die Zentralquelle sehr genau beschreibt. Tuan Do, Andrea Ghez und ihre Kollegen, zu denen auch Gunther Witzel vom Bonner Max-Planck-Institut für Radioastronomie gehört, haben eine erweiterte Analyse auf der Basis neuer Spektraldaten durchgeführt. Die Ergebnisse werden in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins „Science“ präsentiert (UCLA Presseinformation vom 25. Juli 2019, in englischer Sprache).     [mehr]

Oumuamua – kein außerirdisches Raumschiff

2. Juli 2019
Vor zwei Jahren entdeckten Astronomen zum ersten Mal ein interstellares Objekt in unserem Sonnensystem: „Oumuamua“ wies ungewöhnliche Merkmale auf, die sich von denen bisher beobachteter Asteroiden und Kometen unterschieden. Ein internationales Team von Wissenschaftlern, darunter Susanne Pfalzner (FZ Jülich & MPIfR), zeigte in einer Studie, die gestern in der renommierten Fachzeitschrift Nature Astronomy veröffentlicht wurde, dass Oumuamua vollkommen natürlichen Ursprungs ist (Presseinformation FZ Jülich vom 2. Juli 2019). [mehr]
 
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