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    Prof. Dr. J. Anton Zensus
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    Das "Erste Bild eines Schwarzen Lochs" im Deutschen Museum Bonn

    Übergabe am 24. Juni durch Prof. Dr. Anton Zensus/MPIfR an Frau Dr. Andrea Niehaus/Deutsches Museum Bonn

    29. Juni 2020

    Eine der größten Wissenschaftssensationen des Jahres 2019 war zweifellos die erste Abbildung eines Schwarzen Loches! So etwas hatte man bis dato noch nicht gesehen. Am 24. Juni 2020 übergab Prof. Dr. Anton Zensus vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) im Namen der gesamten Forschungskollaboration eine Reproduktion dieser Aufnahme an das Deutsche Museum in Bonn.

     

    Prof. Dr. Anton Zensus  übergibt der Leiterin des Deutschen Museums Bonns, Dr. Andrea Niehaus, das erste Bild eines Schwarzen Loches Bild vergrößern

    Prof. Dr. Anton Zensus  übergibt der Leiterin des Deutschen Museums Bonns, Dr. Andrea Niehaus, das erste Bild eines Schwarzen Loches

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    Anton Zensus ist einer der maßgeblich beteiligten Wissenschaftler an diesem faszinierenden Projekt. Mit dem »Event Horizon Telescope« (EHT), einem Zusammenschluss von acht Radioteleskopen, die gemeinsam die Bildschärfe einer Antenne von der Größe der Erde erreichen, gelang 2019 das erste Bild und damit der erste direkte Nachweis eines Schwarzen Loches.

    »Wir sind Prof. Zensus sehr dankbar, dass ab heute alle Besucherinnen und Besucher des Deutschen Museums Bonn diese einzigartige Visualisierung vom Ende von Raum und Zeit nun in der Ausstellung bewundern können«, freut sich Museumsleiterin Dr. Andrea Niehaus.

    Mit der Übergabe dieses außergewöhnlichen Bildes an das Deutsche Museum Bonn leistet Prof. Zensus in gewisser Weise auch einen Beitrag zum Klimaschutz. Denn bisher gab es lediglich im „Museum of Modern Art“ (MoMA) in New York eine Ausgabe dieses Bildes zu bewundern. Der erhebliche CO2- Ausstoß dieser, in Pandemiezeiten zusätzlich problematischen, Flugreise kann nun zugunsten einer Radtour in die Ahrstraße entfallen.

    Prof. Dr. Anton Zensus ist wissenschaftliches Mitglied und Direktor am Max-Planck-Institut für Radioastronomie und leitet dort die Forschungsabteilung Radioastronomie/VLBI. Er ist Vorsitzender des Kollaborationsrats für das Projekt »Event Horizon Telescope« zum ersten direkten Nachweis eines supermassereichen Schwarzen Lochs. Über 30 Wissenschaftler aus allen drei Direktorengruppen des MPIfR sind als Mitglieder des internationalen EHT-Teams an diesem Forschungsprojekt beteiligt.

    Der erste direkte visuelle Nachweis für ein supermassereiches schwarzes Loch erfolgt im Zentrum der gewaltigen Galaxie Messier 87. Der Schatten des schwarzen Lochs zeigt sich in Beobachtungen mit dem „Event-Horizon-Teleskop“ (EHT), einem Netzwerk von acht bodengebundenen über den ganzen Globus verteilten Radioteleskopen. Bild vergrößern

    Der erste direkte visuelle Nachweis für ein supermassereiches schwarzes Loch erfolgt im Zentrum der gewaltigen Galaxie Messier 87. Der Schatten des schwarzen Lochs zeigt sich in Beobachtungen mit dem „Event-Horizon-Teleskop“ (EHT), einem Netzwerk von acht bodengebundenen über den ganzen Globus verteilten Radioteleskopen.

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