Die Gammastrahlung eines schnell rotierenden Neutronensterns rüttelt an den Modellen zum Ursprung solcher Objekte

Astronomen haben den ersten Gammapulsar in einem Kugelsternhaufen aufgespürt. Mit einer Distanz von etwa 27000 Lichtjahren hält er außerdem noch den Entfernungsrekord in dieser Objektklasse. Seine hohe Leuchtkraft deutet zudem darauf hin, dass J1823-3021A der jüngste bisher gefundene Millisekundenpulsar ist und sein Magnetfeld um einiges stärker als theoretisch vorhergesagt. So lässt er auf eine neue Population solch extremer Objekte schließen. Die Entdeckung gelang einem internationalen Team um Paulo Freire vom Bonner Max-Planck-Institut für Radioastronomie. Die Forscher hatten Daten des Weltraumteleskops Fermi ausgewertet.

Millisekundenpulsar im Schleudergang

3. November 2011

Die Gammastrahlung eines schnell rotierenden Neutronensterns rüttelt an den Modellen zum Ursprung solcher Objekte

Astronomen haben den ersten Gammapulsar in einem Kugelsternhaufen aufgespürt. Mit einer Distanz von etwa 27000 Lichtjahren hält er außerdem noch den Entfernungsrekord in dieser Objektklasse. Seine hohe Leuchtkraft deutet zudem darauf hin, dass J1823-3021A der jüngste bisher gefundene Millisekundenpulsar ist und sein Magnetfeld um einiges stärker als theoretisch vorhergesagt. So lässt er auf eine neue Population solch extremer Objekte schließen. Die Entdeckung gelang einem internationalen Team um Paulo Freire vom Bonner Max-Planck-Institut für Radioastronomie. Die Forscher hatten Daten des Weltraumteleskops Fermi ausgewertet.
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Entdeckung in den Daten des Fermi-Teleskops gelingt dank Analysemethode aus der Gravitationswellenforschung
Pulsare gelten als Leuchttürme im All. Diese kompakten und schnell rotierenden Neutronensterne blinken im Radio- oder Gammawellenbereich mehrmals pro Sekunde auf. Reine Gammapulsare sind extrem schwer zu finden, da sie trotz der hohen Energie nur sehr wenige Photonen pro Zeiteinheit abstrahlen. Mit einem verbesserten Analysealgorithmus haben nun Max-Planck-Wissenschaftler in internationaler Kooperation eine Reihe bisher unbekannter und besonders leuchtschwacher Gammapulsare in den Daten des Satellitenobservatoriums Fermi aufgespürt. Damit hat sich deren Anzahl auf mehr als 100 erhöht.

Neun neue Gammapulsare

3. November 2011

Entdeckung in den Daten des Fermi-Teleskops gelingt dank Analysemethode aus der Gravitationswellenforschung

Pulsare gelten als Leuchttürme im All. Diese kompakten und schnell rotierenden Neutronensterne blinken im Radio- oder Gammawellenbereich mehrmals pro Sekunde auf. Reine Gammapulsare sind extrem schwer zu finden, da sie trotz der hohen Energie nur sehr wenige Photonen pro Zeiteinheit abstrahlen. Mit einem verbesserten Analysealgorithmus haben nun Max-Planck-Wissenschaftler in internationaler Kooperation eine Reihe bisher unbekannter und besonders leuchtschwacher Gammapulsare in den Daten des Satellitenobservatoriums Fermi aufgespürt. Damit hat sich deren Anzahl auf mehr als 100 erhöht.
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Radiobeobachtungen zeigen die Umwandlung eines Sternsystems in einen Millisekundenpulsar und seinen planetaren BegleiterEin Stern, der sich in einen Planeten aus Diamant verwandelt? Was wie Science-Fiction klingt, scheint Realität zu sein. Die Entdeckung gelang einem internationalen Team mit Wissenschaftlern aus Australien, Italien, Großbritannien, den USA und Deutschland, darunter Michael Kramer vom Bonner Max-Planck-Institut für Radioastronomie. Die Forscher fanden den Diamantplaneten mit dem australischen 64-Meter-Parkes-Radioteleskop. Offenbar  kreist er um einen ungewöhnlichen Stern mit extrem hoher Dichte, einen Pulsar.

Der Diamantplanet

25. August 2011

Radiobeobachtungen zeigen die Umwandlung eines Sternsystems in einen Millisekundenpulsar und seinen planetaren Begleiter

Ein Stern, der sich in einen Planeten aus Diamant verwandelt? Was wie Science-Fiction klingt, scheint Realität zu sein. Die Entdeckung gelang einem internationalen Team mit Wissenschaftlern aus Australien, Italien, Großbritannien, den USA und Deutschland, darunter Michael Kramer vom Bonner Max-Planck-Institut für Radioastronomie. Die Forscher fanden den Diamantplaneten mit dem australischen 64-Meter-Parkes-Radioteleskop. Offenbar  kreist er um einen ungewöhnlichen Stern mit extrem hoher Dichte, einen Pulsar.
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Deutsch-chinesische Forschergruppe erstellt am Urumqi-Radioteleskop eine neue Karte und entdeckt zwei Supernova-Überreste
Anhalter durch die Galaxis werden ihn vielleicht nicht nutzen, für Astronomen dagegen ist er überaus wertvoll: der neue Radioatlas der Milchstraße. Nach fast zehnjähriger Arbeit haben Forscher der Max-Planck-Gesellschaft und der chinesischen Akademie der Wissenschaften die Untersuchung der polarisierten Radiostrahlung in der galaktischen Ebene abgeschlossen. Der Atlas beruht auf Beobachtungen mit dem 25-Meter-Radioteleskop der chinesischen Stadt Urumqi und zeigt am Himmel eine Fläche von 2200 Quadratgrad.

Ein Atlas der Milchstraße

23. August 2011

Deutsch-chinesische Forschergruppe erstellt am Urumqi-Radioteleskop eine neue Karte und entdeckt zwei Supernova-Überreste

Anhalter durch die Galaxis werden ihn vielleicht nicht nutzen, für Astronomen dagegen ist er überaus wertvoll: der neue Radioatlas der Milchstraße. Nach fast zehnjähriger Arbeit haben Forscher der Max-Planck-Gesellschaft und der chinesischen Akademie der Wissenschaften die Untersuchung der polarisierten Radiostrahlung in der galaktischen Ebene abgeschlossen. Der Atlas beruht auf Beobachtungen mit dem 25-Meter-Radioteleskop der chinesischen Stadt Urumqi und zeigt am Himmel eine Fläche von 2200 Quadratgrad.
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