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Internationales Forscherteam findet bisher massereichstes Doppelneutronensternsystem mit dem verteilten Rechenprojekt Einstein@Home in Beobachtungsdaten des Arecibo-RadioteleskopsEtwa 25000 Lichtjahre von der Erde entfernt kreisen zwei tote Sterne umeinander. Auf einem Durchmesser von lediglich 20 Kilometern vereint jeder von ihnen mehr Masse als unsere Sonne und sie benötigen nur fünf Stunden für eine Umkreisung. Dieses ungewöhnliche Paar sogenannter Neutronensterne wurde von einem internationalen Forscherteam unter Beteiligung von Wissenschaftlern vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik und vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie sowie von Teilnehmern am Computerprojekt „Einstein@Home“ aufgespürt. Ihre Entdeckung ist die bisher letzte auf einer sehr kurzen Liste von nur 14 bekannten Doppelneutronensternsystemen und dazu auch diejenige mit der größten Gesamtmasse für beide Komponenten. Diese Systeme aus zwei umeinander rotierenden Neutronensternen stellen wichtige kosmische Laboratorien dar, mit denen einige der genauesten Tests von Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie möglich werden. Sie spielen darüber hinaus eine große Rolle als potentielle Quellen für den Nachweis von Gravitationswellen mit den LIGO-Detektoren.

Heimcomputer entdecken rekordverdächtiges Pulsar-Neutronenstern-System

8. Dezember 2016

Internationales Forscherteam findet bisher massereichstes Doppelneutronensternsystem mit dem verteilten Rechenprojekt Einstein@Home in Beobachtungsdaten des Arecibo-Radioteleskops

Etwa 25000 Lichtjahre von der Erde entfernt kreisen zwei tote Sterne umeinander. Auf einem Durchmesser von lediglich 20 Kilometern vereint jeder von ihnen mehr Masse als unsere Sonne und sie benötigen nur fünf Stunden für eine Umkreisung. Dieses ungewöhnliche Paar sogenannter Neutronensterne wurde von einem internationalen Forscherteam unter Beteiligung von Wissenschaftlern vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik und vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie sowie von Teilnehmern am Computerprojekt „Einstein@Home“ aufgespürt. Ihre Entdeckung ist die bisher letzte auf einer sehr kurzen Liste von nur 14 bekannten Doppelneutronensternsystemen und dazu auch diejenige mit der größten Gesamtmasse für beide Komponenten. Diese Systeme aus zwei umeinander rotierenden Neutronensternen stellen wichtige kosmische Laboratorien dar, mit denen einige der genauesten Tests von Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie möglich werden. Sie spielen darüber hinaus eine große Rolle als potentielle Quellen für den Nachweis von Gravitationswellen mit den LIGO-Detektoren.
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Radioteleskop LOFAR misst Strahlung von zerfallenden Hochenergieteilchen aus dem Weltraum
Das Niederfrequenz-Radioteleskopnetzwerk LOFAR empfängt normalerweise Radiowellen aus dem entfernten Universum. Gelegentlich fängt es aber auch starke Radiopulse von extrem kurzer Dauer ein, irgendwo zwischen Kurzwelle und UKW. Im Autoradio sind solche Signale als kurzes Knacken hörbar. Normalerweise vielleicht überhört, sind sie der letzte Aufschrei von Elementarteilchen, die mit nahezu Lichtgeschwindigkeit auf die Erdatmosphäre auftreffen. Diese Teilchen wurden vor Millionen von Jahren bereits von einem kosmischen Beschleuniger abgefeuert. Einem internationalen Team von Astronomen unter Beteiligung von Forschern des „German Long Wavelength Consortium” (GLOW) ist es nun gelungen, die Radiobotschaft dieser kosmischen Eindringlinge zu entschlüsseln, und dadurch Erkenntnisse über ihre Herkunft und physikalische Natur zu gewinnen.

Ultrakurze Radioblitze von kosmischen Geschossen

2. März 2016

Radioteleskop LOFAR misst Strahlung von zerfallenden Hochenergieteilchen aus dem Weltraum

Das Niederfrequenz-Radioteleskopnetzwerk LOFAR empfängt normalerweise Radiowellen aus dem entfernten Universum. Gelegentlich fängt es aber auch starke Radiopulse von extrem kurzer Dauer ein, irgendwo zwischen Kurzwelle und UKW. Im Autoradio sind solche Signale als kurzes Knacken hörbar. Normalerweise vielleicht überhört, sind sie der letzte Aufschrei von Elementarteilchen, die mit nahezu Lichtgeschwindigkeit auf die Erdatmosphäre auftreffen. Diese Teilchen wurden vor Millionen von Jahren bereits von einem kosmischen Beschleuniger abgefeuert. Einem internationalen Team von Astronomen unter Beteiligung von Forschern des „German Long Wavelength Consortium” (GLOW) ist es nun gelungen, die Radiobotschaft dieser kosmischen Eindringlinge zu entschlüsseln, und dadurch Erkenntnisse über ihre Herkunft und physikalische Natur zu gewinnen.
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Neue Beobachtungen geben Hinweise auf unterschiedliche Klassen von schnellen Radiostrahlungsausbrüchen
Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung von Astronomen aus dem Bonner Max-Planck-Institut für Radioastronomie hat die erste Quelle von wiederholten Radiostrahlungsausbrüchen außerhalb der Milchstraße entdeckt. Diese Kurzzeit-Strahlungsausbrüche im Radiobereich dauern jeweils nur einige Millisekunden und ihr rätselhaftes Verhalten beschäftigt die Forscher bereits seit der Erstentdeckung vor fast zehn Jahren. Die aktuellen Resultate lassen darauf schließen, dass die beobachteten Ausbrüche von einem extrem leuchtkräftigen Objekt stammen, das gelegentlich auch Mehrfachausbrüche innerhalb eines Zeitraums von weniger als einer Minute produziert.

Rätselhafter kosmischer Strahlungsausbruch wiederholt sich in gleicher Quelle

2. März 2016

Neue Beobachtungen geben Hinweise auf unterschiedliche Klassen von schnellen Radiostrahlungsausbrüchen

Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung von Astronomen aus dem Bonner Max-Planck-Institut für Radioastronomie hat die erste Quelle von wiederholten Radiostrahlungsausbrüchen außerhalb der Milchstraße entdeckt. Diese Kurzzeit-Strahlungsausbrüche im Radiobereich dauern jeweils nur einige Millisekunden und ihr rätselhaftes Verhalten beschäftigt die Forscher bereits seit der Erstentdeckung vor fast zehn Jahren. Die aktuellen Resultate lassen darauf schließen, dass die beobachteten Ausbrüche von einem extrem leuchtkräftigen Objekt stammen, das gelegentlich auch Mehrfachausbrüche innerhalb eines Zeitraums von weniger als einer Minute produziert.
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Entdeckung eines schnellen Radiostrahlungsausbruchs zeigt fehlenden Anteil in der Materiebilanz des Universums
Ein internationales Forscherteam unter Mitwirkung von Wissenschaftlern des Bonner Max-Planck-Instituts für Radioastronomie hat mit der Kombination von Beobachtungen mit Radio- und mit optischen Teleskopen den genauen Ursprung eines schnellen Radiostrahlungsausbruchs in einer weit entfernten Galaxie bestimmt. Aus der Signalverzögerung auf dem zurückgelegten Weg ist es ihnen gelungen, Rückschlüsse auf die Materieverteilung im Universum zu ziehen.

Das Universum auf die Waage stellen

24. Februar 2016

Entdeckung eines schnellen Radiostrahlungsausbruchs zeigt fehlenden Anteil in der Materiebilanz des Universums

Ein internationales Forscherteam unter Mitwirkung von Wissenschaftlern des Bonner Max-Planck-Instituts für Radioastronomie hat mit der Kombination von Beobachtungen mit Radio- und mit optischen Teleskopen den genauen Ursprung eines schnellen Radiostrahlungsausbruchs in einer weit entfernten Galaxie bestimmt. Aus der Signalverzögerung auf dem zurückgelegten Weg ist es ihnen gelungen, Rückschlüsse auf die Materieverteilung im Universum zu ziehen.
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