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Gisela Ortiz hat den Preis der Internationalen Astronomischen Union (IAU) für die beste Doktorarbeit im Jahr 2017 in der Division A (Fundamentalastronomie) für ihre Arbeit „Ultra-high precision astrometry with centimeter and millimeter very long baseline interferometry“ am „Instituto de Radioastronomía y Astrofísica“ in Mexico gewonnen.

IAU-Preis für Doktorarbeit von Gisela Ortiz

16. Mai 2018

Gisela Ortiz hat den Preis der Internationalen Astronomischen Union (IAU) für die beste Doktorarbeit im Jahr 2017 in der Division A (Fundamentalastronomie) für ihre Arbeit „Ultra-high precision astrometry with centimeter and millimeter very long baseline interferometry“ am „Instituto de Radioastronomía y Astrofísica“ in Mexico gewonnen. [mehr]

ALMA and APEX entdecken gewaltige Ansammlungen von neu entstehenden Galaxien im frühen Universum

Megafusionen im frühen Universum

25. April 2018

ALMA and APEX entdecken gewaltige Ansammlungen von neu entstehenden Galaxien im frühen Universum [mehr]
Vermessung der Spiralstruktur für ein besseres Bild unserer Heimatgalaxie

Die ferne Seite der Milchstraße

12. Oktober 2017

Vermessung der Spiralstruktur für ein besseres Bild unserer Heimatgalaxie [mehr]
Eine Reihe von spektakulären Bildern der Milchstraße sind anlässlich der Vollendung des “APEX Telescope Large Area Survey of the Galaxy” (ATLASGAL) veröffentlicht worden. Das APEX-Teleskop in Chile wird in Zusammenarbeit zwischen dem Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR), dem Onsala Space Observatory (OSO) in Schweden und der Europäischen Südsternwarte (ESO) betrieben. Im Rahmen des Projekts wurde der komplette von der Südhalbkugel aus zugängliche Bereich der Milchstraßenebene zum ersten Mal in Submillimeterwellenlängen (zwischen Infrarot- und Radiobereich des elektromagnetischen Spektrums) bei hoher Auflösung erfasst. Dadurch werden Details und Strukturen sichtbar, die in Kartierungen mit kleineren Weltraumteleskopen im gleichen Wellenlängenbereich nicht erfasst wurden. Das 12m-APEX-Teleskop spielt eine Vorreiterrolle bei der Untersuchung des kalten Universums, von kosmischen Gas- und Staubwolken mit Temperaturen von nur einigen 10 Grad über dem absoluten Nullpunkt.

Kalter Staub im Universum

24. Februar 2016

Eine Reihe von spektakulären Bildern der Milchstraße sind anlässlich der Vollendung des “APEX Telescope Large Area Survey of the Galaxy” (ATLASGAL) veröffentlicht worden. Das APEX-Teleskop in Chile wird in Zusammenarbeit zwischen dem Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR), dem Onsala Space Observatory (OSO) in Schweden und der Europäischen Südsternwarte (ESO) betrieben. Im Rahmen des Projekts wurde der komplette von der Südhalbkugel aus zugängliche Bereich der Milchstraßenebene zum ersten Mal in Submillimeterwellenlängen (zwischen Infrarot- und Radiobereich des elektromagnetischen Spektrums) bei hoher Auflösung erfasst. Dadurch werden Details und Strukturen sichtbar, die in Kartierungen mit kleineren Weltraumteleskopen im gleichen Wellenlängenbereich nicht erfasst wurden. Das 12m-APEX-Teleskop spielt eine Vorreiterrolle bei der Untersuchung des kalten Universums, von kosmischen Gas- und Staubwolken mit Temperaturen von nur einigen 10 Grad über dem absoluten Nullpunkt. [mehr]
In bisher 10 Betriebsjahren hat das 12m-Submillimeterteleskop des “Atacama Pathfinder Experiments” (APEX) zu einem breiten Spektrum astronomischer Forschung beigetragen, von der Entdeckung neuer interstellarer Moleküle bis zu großskaligen und sehr tiefgehenden Himmelsdurchmusterungen im Submillimeterbereich, die zu neuen Erkenntnissen über die Sternentstehung in unserer Milchstraße bis zu weit entfernten Galaxien im frühen Universum führen. Das Jubiläum wurde mit Festvorträgen im Rahmen einer Feier im APEX-Basislager in San Pedro de Atacama gewürdigt, verbunden mit einem Besuch des Teleskops selbst auf dem Chajnantor-Plateau in über 5000 m Höhe über dem Meeresspiegel.

Heiße Wissenschaft im kalten Universum

9. Februar 2016

In bisher 10 Betriebsjahren hat das 12m-Submillimeterteleskop des “Atacama Pathfinder Experiments” (APEX) zu einem breiten Spektrum astronomischer Forschung beigetragen, von der Entdeckung neuer interstellarer Moleküle bis zu großskaligen und sehr tiefgehenden Himmelsdurchmusterungen im Submillimeterbereich, die zu neuen Erkenntnissen über die Sternentstehung in unserer Milchstraße bis zu weit entfernten Galaxien im frühen Universum führen. Das Jubiläum wurde mit Festvorträgen im Rahmen einer Feier im APEX-Basislager in San Pedro de Atacama gewürdigt, verbunden mit einem Besuch des Teleskops selbst auf dem Chajnantor-Plateau in über 5000 m Höhe über dem Meeresspiegel. [mehr]
Das APEX-Teleskop in Chile konnte zeigen, dass ein „neuer″ Stern, den europäische Astronomen im Jahr 1670 am Himmel aufleuchten sahen, keine gewöhnliche Nova darstellte, sondern eine viel selteneres Phänomen in Form einer heftigen Karambolage zwischen zwei Sternen. Der ursprüngliche Ausbruch im Jahr 1670 war so heftig, dass man ihn leicht mit bloßem Auge am Himmel erkennen konnte. Die heute noch vorhandenen Spuren sind hingegen so schwach, dass es einer sorgfältigen Analyse von Beobachtungen mit modernen Submillimeterteleskopen bedurfte, um das Rätsel um Nova Vul 1670 nach 340 Jahren lösen zu können. Ein Team unter Leitung von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie in Bonn untersuchte die Strahlung einer faszinierenden Vielzahl von Molekülen, die den Forschern schließlich die Lösung verriet. Die Ergebnisse werden am 23. März 2015 in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift „Nature″ veröffentlicht.

Rätselhafte Explosion aus dem 17. Jahrhundert durch Sternkarambolage erklärt

23. März 2015

Das APEX-Teleskop in Chile konnte zeigen, dass ein „neuer″ Stern, den europäische Astronomen im Jahr 1670 am Himmel aufleuchten sahen, keine gewöhnliche Nova darstellte, sondern eine viel selteneres Phänomen in Form einer heftigen Karambolage zwischen zwei Sternen. Der ursprüngliche Ausbruch im Jahr 1670 war so heftig, dass man ihn leicht mit bloßem Auge am Himmel erkennen konnte. Die heute noch vorhandenen Spuren sind hingegen so schwach, dass es einer sorgfältigen Analyse von Beobachtungen mit modernen Submillimeterteleskopen bedurfte, um das Rätsel um Nova Vul 1670 nach 340 Jahren lösen zu können. Ein Team unter Leitung von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie in Bonn untersuchte die Strahlung einer faszinierenden Vielzahl von Molekülen, die den Forschern schließlich die Lösung verriet. Die Ergebnisse werden am 23. März 2015 in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift „Nature″ veröffentlicht. [mehr]
Eine Ausstellung im Rahmen des Projekts „Dialog der Sterne“ des Sonderforschungsbereichs 956 zeigt den Blick von Kunst und Wissenschaft auf die Welt und wie sich die unterschiedlichen Sichtweisen gegenseitig befruchten können.

Dialog der Sterne

23. Februar 2015

Eine Ausstellung im Rahmen des Projekts „Dialog der Sterne“ des Sonderforschungsbereichs 956 zeigt den Blick von Kunst und Wissenschaft auf die Welt und wie sich die unterschiedlichen Sichtweisen gegenseitig befruchten können. [mehr]
Die entscheidende Rolle von Magnetfeldern bei der Entstehung von massereichen Sternen

Kosmischer Ziegel und Himmlische Schlange

16. Januar 2015

Die entscheidende Rolle von Magnetfeldern bei der Entstehung von massereichen Sternen [mehr]

Fliegende Sternwarte SOFIA startet Wissenschaftsprogramm 2015

15. Januar 2015

Erste Serie von Flügen mit dem deutschen Empfänger GREAT [mehr]
Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Wissenschaftlern des Sonderforschungsbereichs 956 „Bedingungen und Auswirkungen der Sternentstehung“ an der Universität zu Köln hat Beobachtungsdaten vom GREAT-Empfänger an Bord des Flugzeug-Observatoriums SOFIA sowie vom APEX-Teleskop in Chile dazu verwendet, das Alter eines Sternentstehungsgebiets in einer interstellaren Wolke genau zu bestimmen. Im Zentrum der Wolke entsteht eine Gruppe von sonnenähnlichen Sternen. Das Resultat, zu dem auch Wissenschaftler von der Universität Helsinki sowie der beiden Max-Planck-Institute für Radioastronomie (Bonn) und für extraterrestrische Physik (Garching) beigetragen haben, wird in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Nature“ veröffentlicht.

Das Alter von stellaren Kinderstuben

17. November 2014

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Wissenschaftlern des Sonderforschungsbereichs 956 „Bedingungen und Auswirkungen der Sternentstehung“ an der Universität zu Köln hat Beobachtungsdaten vom GREAT-Empfänger an Bord des Flugzeug-Observatoriums SOFIA sowie vom APEX-Teleskop in Chile dazu verwendet, das Alter eines Sternentstehungsgebiets in einer interstellaren Wolke genau zu bestimmen. Im Zentrum der Wolke entsteht eine Gruppe von sonnenähnlichen Sternen. Das Resultat, zu dem auch Wissenschaftler von der Universität Helsinki sowie der beiden Max-Planck-Institute für Radioastronomie (Bonn) und für extraterrestrische Physik (Garching) beigetragen haben, wird in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Nature“ veröffentlicht. [mehr]
Entdeckung von iso-Propylcyanid mit ALMA, dem “Atacama Large Millimeter/submillimeter Array“

Interstellare Moleküle verzweigen sich

25. September 2014

Entdeckung von iso-Propylcyanid mit ALMA, dem “Atacama Large Millimeter/submillimeter Array“ [mehr]
4,7 Terahertz-Spektroskopie mit dem Flugzeugobservatorium SOFIA

Ferninfrarotspektrometer GREAT öffnet Fenster zu neuem Wellenlängenbereich

11. Juni 2014

4,7 Terahertz-Spektroskopie mit dem Flugzeugobservatorium SOFIA [mehr]
APEX, das “Atacama Pathfinder Experiment”, ist ein Radioteleskop von 12 m Durchmesser an einem sehr außergewöhnlichen Standort. Die Chajnantor-Ebene liegt auf einer Höhe von mehr als 5000 m über dem Meeresspiegel in der chilenischen Atacama-Wüste. Mit diesem Teleskop wurde der gesamte innere Bereich der Ebene unserer Milchstraße kartiert, wobei das aufgenommene Feld von den südlichen Sternbildern Segel (Vela) und Schiffskiel (Carina) bis zur Zweiteilung der Milchstraße in den weiter nördlich gelegenen Sternbildern Adler (Aquila) und Schwan (Cygnus) reicht.

Verborgene Geburtsstätten in der Milchstraße

10. Mai 2014

APEX, das “Atacama Pathfinder Experiment”, ist ein Radioteleskop von 12 m Durchmesser an einem sehr außergewöhnlichen Standort. Die Chajnantor-Ebene liegt auf einer Höhe von mehr als 5000 m über dem Meeresspiegel in der chilenischen Atacama-Wüste. Mit diesem Teleskop wurde der gesamte innere Bereich der Ebene unserer Milchstraße kartiert, wobei das aufgenommene Feld von den südlichen Sternbildern Segel (Vela) und Schiffskiel (Carina) bis zur Zweiteilung der Milchstraße in den weiter nördlich gelegenen Sternbildern Adler (Aquila) und Schwan (Cygnus) reicht. [mehr]
Vom 13. bis 15. Mai trifft sich am Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn eine Gruppe von circa 50 Wissenschaftlern, um ihre neuesten Ergebnisse zur Herkunft unseres Sonnensystems zu präsentieren. Das Besondere daran ist, dass Forscher aus den unterschiedlichsten Fachgebieten an dem Workshop teilnehmen. So werden Meteoritenforscher mit Wissenschaftlern zusammentreffen, die sich mit der langfristigen Dynamik von Planetensystemen beschäftigen. Die Synergien wollen sie nutzen, um neue Erkenntnisse zur Herkunft auch unseres Planeten zu gewinnen.

The Formation of the Solar System

9. Mai 2014

Vom 13. bis 15. Mai trifft sich am Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn eine Gruppe von circa 50 Wissenschaftlern, um ihre neuesten Ergebnisse zur Herkunft unseres Sonnensystems zu präsentieren. Das Besondere daran ist, dass Forscher aus den unterschiedlichsten Fachgebieten an dem Workshop teilnehmen. So werden Meteoritenforscher mit Wissenschaftlern zusammentreffen, die sich mit der langfristigen Dynamik von Planetensystemen beschäftigen. Die Synergien wollen sie nutzen, um neue Erkenntnisse zur Herkunft auch unseres Planeten zu gewinnen. [mehr]
SOFIA, das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der NASA gemeinsam betriebene "Stratosphären - Observatorium für Infrarot- Astronomie", fliegt erstmals in der südlichen Hemisphäre: Ziel der dreiwöchigen Stationierung am Flughafen Christchurch in Neuseeland ist die Untersuchung von Himmelskörpern, die nahezu ausschließlich von Flugrouten südlich des Äquators zu beobachten sind.

SOFIA fliegt nach Süden

18. Juli 2013

SOFIA, das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der NASA gemeinsam betriebene "Stratosphären - Observatorium für Infrarot- Astronomie", fliegt erstmals in der südlichen Hemisphäre: Ziel der dreiwöchigen Stationierung am Flughafen Christchurch in Neuseeland ist die Untersuchung von Himmelskörpern, die nahezu ausschließlich von Flugrouten südlich des Äquators zu beobachten sind. [mehr]
Bildveröffentlichung Nr. 1321 der Europäischen Südsternwarte (ESO). Dieses eindrucksvolle neue Bild kosmischer Wolken im Sternbild Orion offenbart etwas, das wie ein feuriges Band am Himmel aussieht. Das orangene Glimmen stellt ein schwaches Leuchten dar, das von kaltem interstellarem Staub stammt und dessen Wellenlänge zu groß ist, um für das menschliche Auge sichtbar zu sein. Das Bild wurde am Atacama Pathfinder Experiment (APEX) in Chile mit der am MPIfR gebauten LABOCA-Kamera beobachtet. APEX ist ein Gemeinschaftsprojekt des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie (MPIfR), des Weltraumobservatoriums Onsala (Onsala Space Observatory OSO) und der ESO, die das Teleskop betreibt.

Das verborgene feurige Band des Orion

15. Mai 2013

Bildveröffentlichung Nr. 1321 der Europäischen Südsternwarte (ESO). Dieses eindrucksvolle neue Bild kosmischer Wolken im Sternbild Orion offenbart etwas, das wie ein feuriges Band am Himmel aussieht. Das orangene Glimmen stellt ein schwaches Leuchten dar, das von kaltem interstellarem Staub stammt und dessen Wellenlänge zu groß ist, um für das menschliche Auge sichtbar zu sein. Das Bild wurde am Atacama Pathfinder Experiment (APEX) in Chile mit der am MPIfR gebauten LABOCA-Kamera beobachtet. APEX ist ein Gemeinschaftsprojekt des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie (MPIfR), des Weltraumobservatoriums Onsala (Onsala Space Observatory OSO) und der ESO, die das Teleskop betreibt. [mehr]
Nach gut 3,5 Jahren ist das flüssige Helium als Kühlmittel an Bord des europäischen Weltraum-Observatoriums Herschel endgültig aufgebraucht. Das bedeutet, dass der Moleküljäger HIFI, eines der drei Instrumente von Herschel, keine weiteren Spektren von Himmelsobjekten mehr aufnehmen kann. Aber die wissenschaftliche Ausbeute ist sehr beeindruckend. Durch HIFI konnten die Forscher den kosmischen Lebenszyklus des Gases, das zur Bildung von Sternen und von Planeten führt, wesentlich besser verstehen, sowie auch die Rolle der (Wasser-) Moleküle in diesem Zyklus.

Moleküljäger im Universum

30. April 2013

Nach gut 3,5 Jahren ist das flüssige Helium als Kühlmittel an Bord des europäischen Weltraum-Observatoriums Herschel endgültig aufgebraucht. Das bedeutet, dass der Moleküljäger HIFI, eines der drei Instrumente von Herschel, keine weiteren Spektren von Himmelsobjekten mehr aufnehmen kann. Aber die wissenschaftliche Ausbeute ist sehr beeindruckend. Durch HIFI konnten die Forscher den kosmischen Lebenszyklus des Gases, das zur Bildung von Sternen und von Planeten führt, wesentlich besser verstehen, sowie auch die Rolle der (Wasser-) Moleküle in diesem Zyklus. [mehr]
Einem internationalen Team unter Leitung von Forschern des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie und der Universität zu Köln ist es gelungen, zwei Titanoxid-Moleküle in der ausgedehnten Atmosphäre um einen gewaltigen Stern zu identifizieren. Das Objekt VY Canis Majoris ist einer der größten Sterne überhaupt und steht am Ende seines Lebenszyklus. Die Entdeckung gelang mit Radioteleskop-Netzwerken in den USA und in Frankreich.

Sonnenschutz für den Großen Hund

27. März 2013

Einem internationalen Team unter Leitung von Forschern des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie und der Universität zu Köln ist es gelungen, zwei Titanoxid-Moleküle in der ausgedehnten Atmosphäre um einen gewaltigen Stern zu identifizieren. Das Objekt VY Canis Majoris ist einer der größten Sterne überhaupt und steht am Ende seines Lebenszyklus. Die Entdeckung gelang mit Radioteleskop-Netzwerken in den USA und in Frankreich.

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Die Astronomen haben ein neues Fenster ins All: Die Teleskopanlage ALMA, die jetzt offiziell in Betrieb ging. Dieses Atacama Large Millimeter/submillimeter Array steht auf der chilenischen Hochebene von Chajnantor und wird in der letzten Ausbaustufe Ende des Jahres insgesamt 66 Antennen umfassen. Astronomen des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie arbeiten bereits mit diesem mächtigen Instrument. Und sie hatten großen Anteil an Entwicklung und Bau eines Prototyps.

Blick in die Gefriertruhe des Universums

14. März 2013

Die Astronomen haben ein neues Fenster ins All: Die Teleskopanlage ALMA, die jetzt offiziell in Betrieb ging. Dieses Atacama Large Millimeter/submillimeter Array steht auf der chilenischen Hochebene von Chajnantor und wird in der letzten Ausbaustufe Ende des Jahres insgesamt 66 Antennen umfassen. Astronomen des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie arbeiten bereits mit diesem mächtigen Instrument. Und sie hatten großen Anteil an Entwicklung und Bau eines Prototyps. [mehr]
Die höchsten Geburtsraten unter den Sternen lassen sich um mindestens eine Milliarde Jahre früher verzeichnen als bisher angenommen. Das haben Beobachtungen mit dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) ergeben, das am 13. März offiziell eröffnet wurde. Die Ergebnisse sind soeben in einer Reihe von drei Fachartikeln erschienen, die unter anderem über den Nachweis von Wasser in der bis jetzt größten bekannten Entfernung berichten. Erstautor einer der Veröffentlichungen ist Axel Weiß vom Bonner Max-Planck-Institut für Radioastronomie.

Bevölkerungsexplosion der Sterne

13. März 2013

Die höchsten Geburtsraten unter den Sternen lassen sich um mindestens eine Milliarde Jahre früher verzeichnen als bisher angenommen. Das haben Beobachtungen mit dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) ergeben, das am 13. März offiziell eröffnet wurde. Die Ergebnisse sind soeben in einer Reihe von drei Fachartikeln erschienen, die unter anderem über den Nachweis von Wasser in der bis jetzt größten bekannten Entfernung berichten. Erstautor einer der Veröffentlichungen ist Axel Weiß vom Bonner Max-Planck-Institut für Radioastronomie. [mehr]
Das Massenverhältnis von Protonen zu Elektronen gilt als Naturkonstante. Und dies zurecht, wie neueste radioastronomische Beobachtungen einer fernen Galaxie gezeigt haben. Mit dem 100-Meter-Radioteleskop in Effelsberg haben Wissenschaftler der VU-Universität Amsterdam und des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie in Bonn Absorptionslinien des Moleküls Methanol bei einer Reihe von charakteristischen Frequenzen gemessen.

Physikalische Konstante besteht Alkoholtest

13. Dezember 2012

Das Massenverhältnis von Protonen zu Elektronen gilt als Naturkonstante. Und dies zurecht, wie neueste radioastronomische Beobachtungen einer fernen Galaxie gezeigt haben. Mit dem 100-Meter-Radioteleskop in Effelsberg haben Wissenschaftler der VU-Universität Amsterdam und des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie in Bonn Absorptionslinien des Moleküls Methanol bei einer Reihe von charakteristischen Frequenzen gemessen. [mehr]
 
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