Aktuelles aus der Forschung

Hier werden die aktuellsten Forschungsergebnisse unserer Gruppe gezeigt.  
Das Opticon-RadioNet-Pilotprojekt (ORP)
Europäische Kommission erleichtert Nutzung europäischer Teleskope mehr

Nobelpreis für Physik geht am MPIfR Alumnus Reinhard Genzel

06. Oktober 2020

Der diesjährige Physiknobelpreis geht zur Hälfte an den britischen Forscher Roger Penrose für die Entdeckung, dass sich die Entstehung Schwarze Löcher mit der Allgemeinen Relativitätstheorie vorhersagen lässt. Die andere Hälfte geht an die US-Astronomin Andrea Ghez und den deutschen Astrophysiker Reinhard Genzel für die Entdeckung eines solchen supermassiven Objekts im Zentrum unserer Galaxie.  Prof. Genzel, Direktor am MPI für extraterrestrische Physik, hat seine Diplomarbeit und danach seine Dissertation 1978 am MPIfR für Radioastronomie (verteidigt an der Universität Bonn) durchgeführt.  Mehr Information, hier.

Medienecho (deutssprachige Presse)

Einsteins Beschreibung der Gravitationstheorie, jezt viel schwerer zu schlagen
1. Oktober 2020 Einsteins allgemeine Relativitätstheorie - die Idee, dass die Schwerkraft die Raumzeit der Materie verzerrt - hat über 100 Jahre alle Prüfungen standgehalten, einschließlich des neuesten Tests aus der Event Horizon Telescope-Kollaboration, der am 01. Oktober 2020 in der Fachzeitschrift Physical Review Letters veröffentlicht wurde. Nach seinen Erkenntnissen ist Einsteins Theorie nur 500 Mal schwerer zu schlagen. Trotz seiner Erfolge bleibt Einsteins robuste Theorie mathematisch unvereinbar mit der Quantenmechanik, dem wissenschaftlichen Verständnis der subatomaren Welt. Das Testen der allgemeinen Relativitätstheorie ist wichtig, da die ultimative Theorie des Universums sowohl die Schwerkraft als auch die Quantenmechanik umfassen muss. mehr
Der Ring um das Schwarze Loch in M 87* funkelt
Turbulente Entwicklung des Bildes vom Schwarzen Loch in M 87* von 2009 bis 2017 mehr

Das wackelnde Schatten im M87* schwarzen Loch

Presseecho (ausgewählt, deutschsprachig)

Weltraum-VLBI-Brille zeigt Filamente, wo früher nur grobe Plasmakleckse zu sehen war: RadioAstron-Bild von 0836+710

September 4, 2020

Eine neue Studie zeigt, wie der Jet im fernen Blazar S5 0836+710 mittels Weltraum-VLBI in einer Reihe von Filamente wird.  Diese Publikation, veröffentlicht in der aktuellen Ausgabe von Astronomy & Astrophysics, basiert auf der Arbeit, die im Rahmen der Dissertation der Astronomin Laura Vega-García durchgeführt wurde.  Die RadioAstron-Bilder zeigen viele Details im Jet von S5 0836+710 in 0.02 bis 200 Millibogensekunden.  Strahlungstemperaturen über 1013 K wurden gemessen, was Doppler-Faktoren über 100 notwendig machen, um dies mit Bremsstrahlung kompatibel machen.  Der Schwingungsmuster kann mittels Kelvin–Helmholtz-Instabilitäten erklärt werden. Mehr Information, hier

Das "Erste Bild eines Schwarzen Lochs" im Deutschen Museum Bonn
Übergabe am 24. Juni durch Prof. Dr. Anton Zensus/MPIfR an Frau Dr. Andrea Niehaus/Deutsches Museum Bonn mehr
Etwas lauert im Herzen des Quasars 3C 279
EHT beobachtet den Jet eines Schwarzen Lochs mit bisher nicht erreichter Bildschärfe mehr
<span>Dieser Film zeigt die Veränderungen im Jet des Quasars 3C 279 an unterschiedlichen Tagen im April 2017, aufgenommen bei verschiedenen Wellenlängen.</span>

Der Jet in 3C 279

Dieser Film zeigt die Veränderungen im Jet des Quasars 3C 279 an unterschiedlichen Tagen im April 2017, aufgenommen bei verschiedenen Wellenlängen.
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