Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie (SOFIA)

SOFIA, das "Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie"

Die fliegende Sternwarte SOFIA (Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie) wird von NASA und DLR gemeinsam betrieben. Bild vergrößern
Die fliegende Sternwarte SOFIA (Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie) wird von NASA und DLR gemeinsam betrieben. [weniger]

SOFIA, das "Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie", ist ein Gemeinschaftsprojekt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) und der National Aeronautics and Space Administration (NASA). Es wird auf Veranlassung des DLR mit Mitteln des Bundes (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie), des Landes Baden-Württemberg und der Universität Stuttgart durchgeführt. Der wissenschaftliche Betrieb wird auf deutscher Seite vom Deutschen SOFIA-Institut (DSI) der Universität Stuttgart koordiniert, auf amerikanischer Seite von der Universities Space Research Association (USRA).

GREAT, der unter der Leitung von Rolf Güsten gebaute „German REceiver for Astronomy at Terahertz Frequencies“, wird regelmäßig für astrophysikalische Beobachtungen an Bord von SOFIA eingesetzt. Im Bild: upGREAT, die Weiterentwicklung des GREAT-Empfängers, montiert im Flugzeug-Observatorium SOFIA. Bild vergrößern
GREAT, der unter der Leitung von Rolf Güsten gebaute „German REceiver for Astronomy at Terahertz Frequencies“, wird regelmäßig für astrophysikalische Beobachtungen an Bord von SOFIA eingesetzt. Im Bild: upGREAT, die Weiterentwicklung des GREAT-Empfängers, montiert im Flugzeug-Observatorium SOFIA. [weniger]

GREAT, der "German Receiver for Astronomy at Terahertz Frequencies", ist ein Empfänger für spektroskopische Ferninfrarot-Beobachtungen in einem Frequenzbereich von 1,25 bis 5 Terahertz (60-240 µm Wellenlänge), der von bodengebundenen Observatorien aus wegen der mangelnden atmosphärischen Transparenz nicht mehr zugänglich ist. Dieser Empfänger kommt als Instrument der ersten Generation am Flugzeug-Observatorium SOFIA zum Einsatz. GREAT wird in einem Konsortium deutscher Forschungsinstitute (MPIfR Bonn und KOSMA/Universität zu Köln, in Zusammenarbeit mit dem MPI für Sonnensystemforschung und dem DLR-Institut für Planetenforschung) entwickelt und betrieben. Projektleiter für GREAT ist Dr. Rolf Güsten (MPIfR). Die Entwicklung des Instruments ist finanziert mit Mitteln der beteiligten Institute, der Max-Planck-Gesellschaft und der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

 
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