Interferometrie im infraroten Spektralbereich eröffnet völlig neue Möglichkeiten bei der Erforschung der physikalischen Eigenschaften junger Sterne, von Sternen in späten Entwicklungsstadien, aktiven Galaxienkernen und anderen Objekten. Bilder mit spektakulären Auflösungen können seit wenigen Jahren durch das Zusammenschalten z.B. der Teleskope des Very Large Telescope Interferometers (VLTI) der Europäischen Südsternwarte gewonnen werden. Dieses Verfahren liefert Bilder mit einer Schärfe, die dem theoretischen Auflösungsvermögen eines Teleskops mit einem Spiegeldurchmesser von 200 m entspricht. Die Infrarot-Interferometrie im Spektralbereich von 1-2,4 und 7-13 Mikrometer liefert gleichzeitig sowohl eine sehr hohe Winkelauflösung von wenigen Milli-Bogensekunden als auch eine hohe spektrale Auflösung, weshalb man diese Methode auch als Spektro-Interferometrie bezeichnet.

Infrarot-Astronomie (Gerd Weigelt)

Interferometrie im infraroten Spektralbereich eröffnet völlig neue Möglichkeiten bei der Erforschung der physikalischen Eigenschaften junger Sterne, von Sternen in späten Entwicklungsstadien, aktiven Galaxienkernen und anderen Objekten. Bilder mit spektakulären Auflösungen können seit wenigen Jahren durch das Zusammenschalten z.B. der Teleskope des Very Large Telescope Interferometers (VLTI) der Europäischen Südsternwarte gewonnen werden. Dieses Verfahren liefert Bilder mit einer Schärfe, die dem theoretischen Auflösungsvermögen eines Teleskops mit einem Spiegeldurchmesser von 200 m entspricht. Die Infrarot-Interferometrie im Spektralbereich von 1-2,4 und 7-13 Mikrometer liefert gleichzeitig sowohl eine sehr hohe Winkelauflösung von wenigen Milli-Bogensekunden als auch eine hohe spektrale Auflösung, weshalb man diese Methode auch als Spektro-Interferometrie bezeichnet.
Der Elektromagnetismus ist eine der vier fundamentalen Kräfte der Natur, dennoch wissen wir wenig über die Erzeugung großskaliger Magnetfelder in Galaxien. Empfindliche Breitband-Radio-Synchrotron-Polarisationsbeobachtungen der Emission von Galaxien und die Messung der Faraday-Rotation von Radioquellen, die hinter den Galaxien liegen, bieten uns die beste Chance, die Prozesse zu verstehen, die galaktische Magnetfelder erzeugen.

Minerva-Forschungsgruppe "Cosmic Magnetism" (Sui Ann Mao)
(2014 - 2019)

Der Elektromagnetismus ist eine der vier fundamentalen Kräfte der Natur, dennoch wissen wir wenig über die Erzeugung großskaliger Magnetfelder in Galaxien. Empfindliche Breitband-Radio-Synchrotron-Polarisationsbeobachtungen der Emission von Galaxien und die Messung der Faraday-Rotation von Radioquellen, die hinter den Galaxien liegen, bieten uns die beste Chance, die Prozesse zu verstehen, die galaktische Magnetfelder erzeugen.
Sterne entstehen meistens nicht alleine sondern als Teil einer ganzen Gruppe, wobei die noch jungen Sterne von aus Gas und Staub bestehenden Scheiben umgeben sind. Aus diesem Scheibenmaterial kann unter günstigen Umständen innerhalb relative kurzer Zeit ein Planetensystem entstehen. In diesen jungen Sterngruppen sind die Sterne sehr dicht beieinander, so dass es häufig zu nahen Vorbeiflügen zwischen zwei Sternen kommt. Die gravitative Wechselwirkung kann dabei sowohl die Scheiben als auch das gerade entstandene Planetensystem stören. Computerprogramme werden entwickelt, die diese Situation simulieren. So ist es mit Hilfe von Grossrechnern möglich, zu untersuchen inwieweit die jungen Sterne sich in ihrer Entstehungsphase gegenseitig beeinflussen.

Minerva-Forschungsgruppe "Star and planet formation in massive young clusters" (Susanne Pfalzner)
(2011 - 2016)

Sterne entstehen meistens nicht alleine sondern als Teil einer ganzen Gruppe, wobei die noch jungen Sterne von aus Gas und Staub bestehenden Scheiben umgeben sind. Aus diesem Scheibenmaterial kann unter günstigen Umständen innerhalb relative kurzer Zeit ein Planetensystem entstehen. In diesen jungen Sterngruppen sind die Sterne sehr dicht beieinander, so dass es häufig zu nahen Vorbeiflügen zwischen zwei Sternen kommt. Die gravitative Wechselwirkung kann dabei sowohl die Scheiben als auch das gerade entstandene Planetensystem stören. Computerprogramme werden entwickelt, die diese Situation simulieren. So ist es mit Hilfe von Grossrechnern möglich, zu untersuchen inwieweit die jungen Sterne sich in ihrer Entstehungsphase gegenseitig beeinflussen.
 
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