Hinter dem Brennpunkt
an der Unterseite der Primärfokuskabine befindet
sich der Sekundärspiegel mit 6 m Durchmesser, der
die Strahlung in den Sekundärfokus umleiten kann,
wenn im Primärfokus
nicht beobachtet wird. Der 100-m-Hauptspiegel
ist parabolisch geformt, der Sekundärspiegel elliptisch.
Die Empfänger im Sekundärfokus sind ständig montiert. Sie können innerhalb von etwa 30 Sekunden vom Computer aus aktiviert werden.
Im Sekundärfokus kann man sehr flexibel und schnell zwischen den verschiedenen Empfängern umschalten. Dieses Umschalten geschieht durch eine Variation des Pointings, also der Positionierung auf die jeweilige Quelle am Himmel. Bei hohen Frequenzen benötigt man allerdings einen genauer definierten Brennpunkt. Da im Sekundärfokus der "Brennpunkt" schon etwas ausgedehnt ist, wird bei Messungen hoher Frequenzen lieber der Primärfokus verwendet, obwohl hier die Empfänger schwerer zu wechseln und zu warten sind.

Um das Rauschen, das die Empfänger selbst verursachen würden,
zu verringern, werden die Empfänger gekühlt.
Mit Helium als Kühlmittel lassen sich sehr tiefe
Temperaturen von etwa -260° Celsius erreichen. Die Kompressoren
für das
Kühlgas stehen einem Raum direkt an der Kippachse des Teleskops.