Eine Supernova nennt man das schnell eintretende, helle Aufleuchten eines massereichen Sterns am Ende seiner Entwicklung durch eine Explosion. Bei dieser Explosion wird ein großer Teil des Sterns vernichtet bzw. komplett in Energie umgesetzt.
Der Stern wird dabei Millionen- bis Milliardenfach heller. Er kann zeitweise sogar so hell strahlen wie eine ganze Galaxie.
Eine Supernova strahlt damit innerhalb weniger Wochen oder Monate soviel Energie aus wie unsere Sonne in 10 bis 100 Mill. Jahren.
Die meiste Zeit aber verbringt der Stern auf der so genannten Hauptreihe, bis er als Supernova explodiert, wobei im Zentrum ein Pulsar oder Schwarzes Loch übrig bleibt. Sterne mit weniger Masse wie z. B. unsere Sonne enden als Weißer Zwergstern.
Man unterscheidet zwei Typen der Supernova:
Bei einer Supernova Typ I explodieren Sterne mit geringer Masse (bis 8fache Sonnenmasse ).
Die Supernova kann aber nur dann entstehen wenn sich die Sterne in einem engen Doppelsternsystem befinden (Ein solches Doppelsternsystem besteht aus zwei Sternen, die einander in geringen Abstand umkreisen).
Ein Weißer Zwergstern ( ein ausgebrannter Sternenrest)
bekommt von seinem Begleiter
(typischerweise ein Roter Riese) “frisches“ Brennmaterial.
Hat der Weiße Zwerg genug Material aufgesammelt, können im Inneren des Zwergsterns wieder Fusionsprozesse beginnen. Diese Prozesse sind allerdings so energiereich, dass der gesamte Stern explodiert.