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Projekte

Das Max-Planck-Institut für Radioastronomie ist unter anderem an folgenden Großprojekten als Partner beteiligt:


APEX

12-Meter Radioteleskop (© MPIfR)
Das Atacama Pathfinder Experiment ist mit der Entwicklung eines Submm-Teleskops in der Atacama-Wüste in Chile befasst. Das 12-Meter Radioteleskop ist an einem für Submillimeter Beobachtungen optimalen Platz, Llano de Chajnantor, errichtet worden. Das Teleskop wurde im Jahre 2005 in Betrieb genommen. Die feierliche Einweihung hat am 25. September 2005 stattgefunden.

linkPfeil Website APEX


VLBI

Das Institut ist sehr engagiert in der Weiterentwicklung der Very-Long-Baseline-Interferometry bis in den Millimeterbereich sowie hin zu extremen Winkelauflösungen durch die Einbindung von Weltraumteleskopen.


LBT

Das LBT-Doppelteleskop im Bau, 2001 (© MPIfR)
Mit dem LBT (Large Binocular Telescope) ist in Arizona ein großes, aus zwei 8,4 Meter großen optischen Spiegeln bestehendes Teleskop errichtet worden. Nach Fertigstellung wird es das weltweit fortschrittlichste optische Teleskop seiner Art sein. Damit sollen z.B. Planeten außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt werden.

Website LBT


Radioteleskop Effelsberg

Ausbau des 100-M Radioteleskops in Effelsberg:
Ein neuer Sekundärspiegel wurde im Oktober 2006 eingebaut. Mit einer motorgesteuerten Korrektur der Oberfläche des Sekundärspiegels (aktive Optik mit ca. 100 Aktuatoren) ist es jetzt möglich, das Radioteleskop auch bei Millimeterwellenlängen optimal zu betreiben.

linkPfeil Radioteleskop Effelsberg


ALMA

ALMA in Planung (© MPIfR)
Das Atacama Large Millimeter Array Projekt ist eine internationale Zusammenarbeit zwischen Europa und Nordamerika mit dem Ziel, ein Feld von 64 einzelnen 12-Meter Radioteleskopen aufzubauen, die gemeinsam zu einem Superteleskop für den Millimeter- und Submillimeter-Bereich zusammengeschaltet werden können.

Website ALMA


LOFAR

LOFAR (© ASTRON)
LOFAR, das Low Frequency Array, das erste Radioteleskop einer neuen Generation, arbeitet in dem bisher weitgehend unerforschten Frequenzbereich zwischen 30 und 240 MHz. Die Bilder erzeugt ein Supercomputer aus den digitalen Signalen einer grossen Zahl von unbeweglichen Dipolantennen in 36 niederländischen und mindestens 10 deutschen Stationen. Die erste deutsche Station steht neben dem 100-m Radioteleskop Effelsberg und ist seit 2007 in Betrieb.

Artikel in Spektrum der Wissenschaft (Juli 2008)
linkPfeil Website LOFAR (in German)


HERSCHEL

Das Far-Infrared and Submillimetre Telescope Satellitenobservatorium (zuvor FIRST).

Webseite HERSCHEL


SKA

Eins der vorgeschlagenen SKA-Modelle (© MPIfR)
In einem internationalen Konsortium bestehend aus mehr als 15 Ländern arbeitet man im Projekt SKA (Square Kilometre Array) an der Konzeption eines Radioteleskops mit einer Sammelfläche von einem Quadratkilometer für Frequenzen von 70 MHz bis mindestens 10 GHz. Damit können Astronomen in die Frühzeit des Universums schauen und das Entstehen erster Sterne, Galaxien, Schwarzer Löcher und Magnetfelder erforschen.
Artikel in Scholarpedia von R. Beck (in englischer Sprache)
linkPfeil Artikel in SuW von R. Beck (September 2006)
Webseite SKA


VLTI

Die vier 8-Meter Teleskope auf dem Monte Paranal, Chile (© ESO)
Very Large Telescope Interferometer in Chile. Dieses ESO Very Large Telescope besteht aus einem Array von vier 8-Meter Teleskopen, die wahlweise unabhängig oder zusammen betrieben werden können. Die Teleskope werden außerdem im interferometrischen Betrieb für hochauflösende Bilder betrieben.

Website VLTI

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© 2012, Max-Planck-Institut für Radioastronomie, Bonn